ISBN-13: 9783638639477 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 60 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur Deutsche Philologie), Veranstaltung: HS Syntaktische Funktionen, Sprache: Deutsch, Abstract: Vorbei sind die Zeiten, als Partikeln als "Full- und Flickworter" ohne Bedeutung galten und als Ausdruck eines schlechten Stils genommen wurden. Das Deutsche zeigt sich in der Alltagssprache, wie auch in der Literatur, als sehr partikelnreich. So bringt es diese Sprache auf etwa 13 Partikeln bei 100 Gesamtwortern. Demgegenuber stehen im Franzosischen durchschnittlich sieben Partikeln auf 100 Gesamtworter. Partikeln werden haufig mit einer "relativen Bedeutungsarmut" belegt, das heit aber nicht, da sie fur die Sprache unwichtig sind. Durch sie ist es moglich einer Auerung eine "subjektiv - kommunikative" Nuance zu verleihen. Sie schaffen ein bestimmtes Gesprachsklima, steuern die Konversation, zeigen das Verhalten der Kommunikationspartner zueinander, welche Voraussetzungen diese haben und welche Reaktionen erwartet werden. Grad- und Steigerungspartikeln etwa bieten diverse Moglichkeiten Eigenschaften mit einer subjektiven Bezugsnote zu besetzen. In dieser Arbeit versuche ich die Partikeln - Auffassung, besonders Grad- und Steigerungspartikeln betreffend, verschiedener Forscher darzustellen und zu vergleichen, um einen Uberblick uber das Feld der Grad- und Steigerungspartikeln in der neueren Linguistik zu geben.