ISBN-13: 9783638735162 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 56 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Padagogik - Schulpadagogik, Note: 2,0, Universitat Osnabruck, Veranstaltung: Schule II, - Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Fremdsprachen werden als der Schlussel zur Welt angesehen. Man benotigt sie, weil die Welt an Internationalitat gewinnt und Kommunikationsfahigkeit immer groer ge-schrieben wird. Dabei ist nicht das reine Wissen wichtig, dass in der Fremdsprache angeeignet wird, sondern die Interaktion zwischen den Menschen in verschiedenen Situationen, um reichlich Spracherfahrung zu bekommen. Kindern sollte schon in jungen Jahren die Moglichkeit geboten werden, eine Fremd-sprache zu erlernen. Sie leben in einer multikulturellen Gesellschaft und haben durch die Medien taglich Zugang zu anderen Sprachen. Auch im Kindergarten und der Schule haben Kinder Kontakt zu Kindern verschiedenster Herkunft, so dass sie schon dort auf die Vielfalt der Kulturen und Sprachen treffen. Das Fremdsprachen-lernen ist also ein Beitrag zur Friedenserziehung, der ihnen hilft, diesen Umstand zu erschlieen sowie Toleranz und Achtung zu wahren. Ein rein pragmatisches Argument fur den fruhen Fremdsprachenunterricht ist, dass durch eine bessere Bildung spater auch die Berufschancen verbessert werden. Gerade nach dem "PISA-Schock" steht die Forderung des Bildungssystems im unteren Bereich ganz oben, um wieder Anschluss an andere Lander Europas zu bekommen. Ein zukunftsgerichtetes Bildungssystem beinhaltet das Erlernen von Fremdsprachen in jungen Jahren. Das eigentliche Ziel des Fremdsprachenlernens in der Schule ist es jedoch, die Sprache und das kulturelle Verstandnis den Kindern naher zu bringen. Fur das Fremdsprachenlernen in den ersten Lebensjahren mochte ich zunachst einige entwicklungspsychologische Erkenntnisse fur den allgemeinen Spracherwerb nennen. Denn der Erwerb der Muttersprache ist fur die geistige Entwicklung von hochster Bedeutung,