ISBN-13: 9783640328819 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 32 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 2,7, Universitat Osnabruck (Katholische Theologie), Veranstaltung: Freiheit und Schuld, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit mochte sich zunachst mit Kants Gedanken zur Thematik des Bosen beschaftigen und im Verlauf klaren, woher sich das moralisch Bose ableiten lasst und welche Problematik sich daraus ergibt. Insbesondere mochte ich der Frage nach dem Maximum des Bosen naher nachgehen, sowie auch der Rolle der Vernunft und des Willens, denn, was bringt uns dazu, bose Gedanken zu hegen und wie wirken sich diese auf unser Leben aus? Im weiteren Verlauf dieser Arbeit mochte ich naher auf die Begriffe der Willens- und Wesensfreiheit bei Thomas von Aquin eingehen. In diesem Punkt mochte ich u. a. klaren, was der Mensch tun muss, um ganz er selbst zu werden. Wie kann der Mensch in seine ihm eigenste Wesensgestalt gelangen und welche Rolle spielt hierbei der Wille? Was muss der Wille wollen, damit das Wesen Mensch seine Autarkie erlangt? Welche Funktion spielt in diesem Sinne die Wahrheit? Wie erfahre ich sie und wie kann der Mensch durch sie frei werden? Welchen Einfluss haben aussere Determinanten auf den Menschen? Diese Frage stellt fur den weiteren Verlauf eine gute Uberleitung zu Kants Uberlegungen zum Autonomieverstandnis dar. Hier mochte ich der Frage nachgehen, inwiefern der Mensch von sich selbst behaupten kann, dass er das, was er getan auch wirklich gewollt hat. Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die Vernunft und der Akt der Erkenntnis? Ab wann kann der Mensch von sich selbst behaupten, er sei frei oder selbstbestimmt, und wie steht es um das eigene Gewissen? Kann uns das Gewissen den Weg zu Gott weisen? Wie soll man sein Leben nach kantschem Verstandnis nach ausrichten, um frei zu werden? Gibt es in Kants Vorstellungen vielleicht eine Moglichkeit, einen Moment oder eine Situation, in welcher der Mensch moralisch frei werden kann, ohne dass die sinnliche Natur auf ih