ISBN-13: 9783656585299 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 20 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 1, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Seminar fur deutsche Literatur und Sprache), Veranstaltung: Hauptseminar: Frauenbildung im 18.Jh, Sprache: Deutsch, Abstract: Die meisten burgerlichen Frauen verfugten zu Beginn des 18. Jhs.nur uber elementare Kenntnisse, die in den Schulen fur Madchen vermittelt waren. Nur die wenigen reichen, burgerlichen Familien ermoglichten ihren Tochtern privaten Unterricht in Franzosisch, Mathematik, Geographie und im Tanzen. Das Wissen der Madchen, die keine Moglichkeiten hatten, sich weiter zu bilden, beschrankte sich auf Bibelkenntnisse, das Lesen der Gesangbucher und der praktischen Schriften zur Haushaltsfuhrung. Man versuchte zwar, unter dem Einflu des franzosischen Bildungsideals, auch den Frauen Kenntnisse in den Wissenschaften und in der Poesie zu vermitteln.1Aber erst die Epoche der Aufklarung hat die literarische Bildung der Frau gefordert. Eine groe Rolle auf diesem Gebiet haben die Moralischen Wochenschriften gespielt. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Untersuchung der Stellung der Frau in den fruheren und spateren Wochenschriften. Am Anfang meiner Arbeit mochte ich kurz den Gattungsbegriff der Moralischen Wochenschriften definieren. Anschlieend erlautere ich die Versuche der Wochenschriften, die Frau auf ihrem Bildungsweg zu unterstutzen und sie vor den Gefahren der Lesesucht zu schutzen.