ISBN-13: 9786209431746 / Niemiecki / Miękka / 2026 / 100 str.
Nachdem die bestehende Leistungsbewertung lange Zeit als reine Formalität angesehen wurde, kam es 2007 zu einer Gesetzesänderung, die auf die Verbesserung der schulischen Ergebnisse und der Lernqualität sowie auf die Bereitstellung von Leitlinien für die persönliche und berufliche Entwicklung der Lehrkräfte abzielte. Dies erschütterte die Schulen heftig und löste Schockwellen aus, die sich bis in die Regierung hinein auswirkten. Sein wertender Charakter und seine summative Ausrichtung überwogen die anderen Komponenten und führten zu Unbehagen, das Widerstand und Skepsis hervorrief, verbunden mit der Angst vor Innovation und Veränderung. Die Einführung von Leistung und Qualität, die folglich mit Fragen der Auswahl oder Differenzierung verbunden waren, wurde nicht als Ziel verstanden, das die Würde des Berufsstandes stärken und zur Motivation der Lehrkräfte beitragen würde. Auch wenn die Bewertung als soziale Praxis natürlich nicht frei von Spannungen und unterschiedlichen Sichtweisen ist, ist es möglich, einen Weg zu finden, indem Hindernisse beseitigt, Widerstände abgebaut, das Selbstwertgefühl gefördert, kompetente Bewerter ausgebildet und die Notwendigkeit der Bewertung als Faktor der kontinuierlichen Verbesserung vermittelt werden.