ISBN-13: 9783668384736 / Niemiecki / Miękka / 2017 / 48 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich mochte in dieser Arbeit auf die Multimodalitat und Asthetizitat von Geld eingehen. Dabei wird das Verhaltnis zwischen okonomischem und asthetischem Wert Gegenstand der Arbeit sein. Ich werde die phantastischen Texte der Romantik zur Kapitalismuskritik mit aktuellen kulturkritischen Aufsatzen von Philosophen, Soziologen und Okonomen in Bezug setzen, um somit das genannte Verhaltnis plastischer zu machen. Mein Forschungsinteresse liegt darin begrundet Parallelen zu finden zwischen den fruhen Formen der Kapitalakkumulation und dem Selbstverstandnis des Kunstlers mit Blick auf sein Verhaltnis zur Gesellschaft. Welche funktionalen Aquivalenzen gibt es z.B. im Umgang mit Geld und im Umgang mit Kunst? Ist ein Kapitalist nicht auch eine Art Kunstler, der seine Arbeit inszeniert? Er arbeitet nicht wirklich, sondern lasst das Geld in Form von Zinsgewinnen arbeiten. Somit wird das Geld zum alleinigen Selbstzweck, vereint Wirk und Zweckursache in sich. In der Hinsicht gleicht es der Kunst, die sich allerdings auch nur solange selbst genugt, bis sie von ihrem Schopfer in einer finanziellen Notlage verauert wird und somit wieder in den Wertwechselstrom1 der Wirtschaft integriert wird.