ISBN-13: 9783640359585 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 24 str.
ISBN-13: 9783640359585 / Niemiecki / Miękka / 2009 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Keinem bleibt seine aussre Gestalt, die Verwandlerin aller / Dinge, Natur, sie lasst aus Einem das Andere werden." Dieses Zitat stammt aus den Metamorphosen" des romischen Dichters Ovid und spielt eine tragende Rolle in Christoph Ransmayrs Roman Die letzte Welt." Schon beinahe ganzlich ins Abseits gedrangt, erlebt der Mythos in postmoderner Literatur einen enormen Aufschwung, wird sozusagen wiedergeboren. Mit Ransmayrs Roman Die letzte Welt" liegt uns ein Werk vor, das in postmoderner Umgebung das klassische Palimpsest, die Metamorphosen" des Dichters Ovid, wiederauferstehen lasst. Nicht zuletzt deshalb erfahrt Ransmayrs Letzte Welt" fast ausschliesslich positive Resonanz. So loben zahlreiche Feuilletons von Frankfurter Allgemeiner, Zeit, Spiegel bis hin zur taz ...] einstimmig" den Roman, der spielerische Umgang mit ...] den Metamorphosen Ovids" fasziniert die Rezensenten. Zunachst werde ich auf das allgemeine Verstandnis des Mythos in postmoderner Literatur eingehen und zeigen wie sich dieses auf Ransmayrs Roman auswirkt. Im zweiten Teil meiner Arbeit sollen dann die Ovidischen Metamorphosen" naher beleuchtet und ihr Einfluss auf den vorliegenden Roman erkennbar werden. Des weiteren werden die Gemeinsamkeiten der beiden Werke herausgefiltert und ihre Unterschiede klar abgetrennt."