ISBN-13: 9783638761949 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,0, Universitat Duisburg-Essen (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Reinhard Fuchs - Satire im Mittelalter, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am Ende des 12. Jahrhunderts erschuf Heinrich der Glichezare den mittelhochdeutschen "Reinhart Fuchs." Obwohl diese Fassung bis heute eher zu den unbekannteren Tiergeschichten gehort, so haben sich doch viele namhafte Autoren inspirieren lassen, ebenfalls Tiergeschichten zu schreiben und dort ebenfalls einen Fuchs auftreten zu lassen. Johann Wolfgang von Goethe schuf mit seinem "Reinecke Fuchs" wohl eine der bekanntesten Tierdichtungen, die uber einige Umwege aber ebenfalls wieder auf Heinrich den Glichezare zuruck zu fuhren ist. Die vorliegende Seminararbeit soll untersuchen, inwiefern der Charakter des Fuchses, wie er bei Heinrich dem Glichezare dargestellt wird, auch in anderen Tiergeschichten ubernommen oder verandert wurde. Dabei bieten sich besonders in der Kinder- und Jugendliteratur viele Beispiele an. Die wohl bekanntesten Tiermarchen, in denen ein Fuchs eine tragende Rolle spielt, ist Janoschs "Reineke Fuchs" und Selma Lagerlofs "Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgansen." Diese beiden Geschichten werden in dieser Seminararbeit genauer analysiert und mit dem mittelhochdeutschen "Reinhart Fuchs" verglichen. Zunachst wird also eine kurze Inhaltsangabe vom mittelhochdeutschen "Reinhart Fuchs" dargestellt, anschlieend wird eine Charakterisierung des Fuchses vorgenommen. Der gleiche Ablauf erfolgt dann auch bei Janoschs und Selma Lagerlofs Werk. Zum Abschluss wird dann ein umfassender Vergleich angestrebt, in dem sich herauskristallisieren soll, inwiefern Lagerlof und Janosch sich von Heinrich dem Glichezares Werk haben beeinflussen lassen, oder ob sie evtl. ganz eigene, neue Komponenten hinzugefugt haben.