ISBN-13: 9783668058033 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 32 str.
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Sprache: Deutsch, Abstract: Als "Konigsform" ist sie hochgepriesen und in fast allen Sender-Programmen ist sie fest integriert - die Fernsehreportage. Den Zuschauern wird die Wahrheit in authentischen Geschichten prasentiert, weshalb sie heute haufig als eine durchaus attraktive und einfache Form der Informationsbeschaffung genutzt wird. Sie wird dabei zu den informierenden Darstellungsformen gezahlt. Doch in der heutigen Zeit der Massenmedien stehen besonders die Privat-Sender stark in Konkurrenz zueinander und der Kampf um die hochsten Einschaltquoten ist starker denn je. Der Profit ist wichtiger, als eine gelungene und klassische Reportage zu senden. Stattdessen wird an dem Ereignis lieber noch etwas gefeilt und wohl brisante Details hinzugefugt, um den Zuschauern eine moglichst spannende Story bieten zu konnen.3 Auch das Streben nach Selbstverwirklichung, das viele Reporter bei der Produktion in den Vordergrund stellen, fuhrt dazu, dass die objektiv informierenden Abschnitte immer mehr von den subjektiven Eindrucken des Reporters uberschattet werden. Die Information ruckt immer mehr in den Hintergrund. Das eigentliche Problem ergibt sich allerdings nicht aus dieser Bereitschaft der Reporter, die Wahrheit mit ihrer Subjektivitat etwas um zu gestalten, sondern ergibt sich aus den Reaktionen der Zuschauer. Sie akzeptieren die gezeigten Reportagen und fordern immer noch brisantere und faszinierendere Geschichten. Dabei wollen sie nicht erkennen, dass das Gezeigte oftmals nicht der Wahrheit entspricht. Ertel beschreibt dieses Problem wie folgt: "Erstaunlicherweise gehort der Eindruck des Wahren, Objektiven oder Authentischen, den dokumentarische Bilder vermitteln, zu den Mythen der Moderne, die wirksam bleiben, obwohl sie langst durchschaut sind." Man konnte sogar vermuten, dass die Zuschauer, ohne es zu wissen, durch die eingesetzten filmischen Mit