ISBN-13: 9783638836777 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Universitat Karlsruhe (TH) (Institut fur Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Sprach-, Kommunikations- und Mediengeschichte des Deutschen im europaischen Kontext, Sprache: Deutsch, Abstract: Die grundlegenden Leistungen von Sprache machen sie zu einem fur den Menschen unschatzbaren Instrument. Neben der sozialen Interaktion und dem emotiven Ausdruckswert dient sie vor allem als Werkzeug des Denkens. Ware es nicht moglich komplexe Gedankengange in Worte zu fassen, wurde sich die Ausgestaltung solcher Sachverhalte als auerst schwierig gestalten. Das, was man sprichwortlich in Worte fassen kann, macht das Gesagte fur andere nachvollziehbar. Somit dient Sprache auch der Uberprufung der eigenen aktuellen Realitat. Da unsere Realitat standig Veranderungen unterworfen ist, verandert sich auch das Vokabular der Sprache. Neue Dinge bedurfen teilweise neuer Wortschopfungen. Zum einen tritt hierbei die Eigenleistung des jeweiligen Sprachsystems in Kraft, zum anderen werden bereits existierende Worter aus fremden Sprachen ubernommen. Dabei nutzen nicht alle Gesellschaften und Kulturen die Sprache in demselben Umfang wie wir. Die Sprache dient unserer Gesellschaft zur Erschlieung neuer Dinge. Durch das Zusammenwachsen der Welt wird der Sprache eine neue, wichtige Rolle zugewiesen. Sprachen sind offene Systeme, die durch interkulturelle Integrationsprozesse ihre Identitat bekommen. Die deutsche Sprache ist eine sehr weltoffene Sprache. Die Entwicklung des Deutschen geschah "unabhangig von politischen Verhaltnissen, die mit den sprachgeographischen stets inkongruent waren." Das bedeutet, dass die einheitliche deutsche Sprache nicht durch politisch motivierten Machtwillen, sondern vielmehr durch Professoren, Gelehrte und Geistliche, wie beispielsweise Martin Luther und die Buchdrucker, entstand. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - bedienten sich die Sprachschopfer anderer Sprachen, zum