ISBN-13: 9783640795352 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 68 str.
ISBN-13: 9783640795352 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 68 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Germanistische Sprachwissenschaft), Veranstaltung: Arbeitsfelder der diachronen Semantik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Wortfeldtheorie nach JOST TRIER und zeigt anhand ausgewahlter Beispiele, wie sie sich in der wissenschaftlichen Diskussion weiterentwickelt hat. Allen voran soll LEO WEISGERBER genannt werden, der die triersche Feldlehre im Wesentlichen weiterfuhrte, systematisierte und an einer verlasslichen Methodik zum Auffinden von Feldgliedern und zur Analyse der inneren Feldstruktur arbeitete. Da sich WEISGERBER jedoch der Feldlehre von JOST TRIER stark verpflichtet sah und sie in seinen Arbeiten zu verteidigen und zu bestatigen suchte, konnte er die Schwachstellen und Probleme, auf die in der wissenschaftliche Diskussion wiederholt hingewiesen worden war, nicht zufriedenstellend losen. Dies betrifft beispielsweise den Aspekt der Luckenlosigkeit, das Problem der geschlossenen Grenzen, die Prasenz des Wortfeldganzen fur die Sprachteilhaber und die wechselseitige Bestimmung der Feldglieder. Doch es bestand auch die Notwendigkeit einer ausgefeilten Methodik, vor allem, weil TRIER es in seinen Arbeiten versaumte, seine Vorgehensweise detailliert darzulegen und zu beschreiben, von welchen Kriterien er sich beim Aufstellen der Felder leiten lie. WEISGERBERS Methodik kann an dieser Stelle als eine Moglichkeit betrachtet werden, wie man zum Feld und zur Feldstruktur gelangen kann. Neben seiner Verfahrensweise soll jedoch auch auf andere verwiesen werden, die zur Weiterentwicklung der Wortfeldtheorie fuhrten. Aufgrund des geringen Umfangs der vorliegenden Arbeit ist es naturlich nicht moglich, alle kritischen Stimmen und Verbesserungsvorschlage laut werden zu lassen. Aus diesem Grund wird eine Auswahl unter ihnen getroffen, sodass nur einige Ansichten namhafter Sprachwissenschaftler vorges