ISBN-13: 9783638673266 / Niemiecki / Miękka / 2007 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Technische Universitat Chemnitz (Philosophische Fakultat), Veranstaltung: Hauptseminar: Carlfriedrich Claus - Futurismus - Dada, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1909 hob Filippo Tommaso Marinetti in Mailand mit seinem Grundungsmanifest den Futurismus aus der Taufe. Im Februar 1909 erschien das Manifest in mehreren italienischen Zeitungen und in Paris im Le Figaro. Das Manifest wurde von da an zu dem bevorzugten Medium, durch welches Marinetti und die Futuristen ihre Auffassungen verkundeten. Zwischen 1909 und 1944 veroffentlichten die Mitglieder der Gruppe der Futuristen allein 175 Manifeste, von denen gerade zu Beginn der Bewegung ein Manifest das andere jagte. Marinetti hat das Manifest zu einem ganz eigenen Texttypus entwickelt, indem er es zum Sprachrohr des futuristischen Weltgefuhls machte. Der Futurismus - eine Stromung, eine Kunstauffassung, die am Anfang von Dichtern erdacht und fur Dichter gedacht war, griff schon bald auf weitere Kunste uber, wie die bildende Kunst, die Musik, den Tanz und das Theater. So verfaten zum Beispiel die Maler Umberto Boccioni, Luigi Russolo und Carlo Carra eigene Manifeste, in denen sie die neuen Aufgaben des Malers postulierten, Valentine de Saint-Point verfate ein Manifest uber die futuristische Frau und im Herbst 1910 verfate der Musiker Francesco Balilla Pratella ein "Manifest der futuristischen Musiker." Der Futurismus war eine Stromung intermedialen Charakters. Und er wirkte in ganz Europa, von Italien breitete er sich uber Frankreich und Deutschland bis nach Ruland aus. Und dies nicht zuletzt durch die Aktivitaten und zahlreichen Vortragsreisen Marinettis. Marinetti war uberall in Europa unterwegs, um Vortrage uber den Futurismus zu halten, die Futuristen traten vor Leuten auf und schreckten selbst vor spektakularen Flugblattaktionen oder Prugeleien m