ISBN-13: 9783640984084 / Niemiecki / Miękka / 2011 / 40 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Universitat Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir Menschen ahneln sehr den Menschenaffen. Es gibt nur wenige Unterschiede, die uns von ihnen abheben und zum Homo Sapiens machen. Das wohl bedeutendste Merkmal ist hierbei unsere komplexe Sprache, die sich vor mehreren hundert Tausend Jahren herausbildete. Der amerikanische Linguist Edward Sapir sagte hierzu: "Sprache ist eine ausschlielich dem Menschen eigene, nicht im Instinkt wurzelnde Methode zur Ubermittlung von Gedanken, Gefuhlen und Wunschen mittels eines Systems von frei geschaffenen Symbolen" Unsere Sprache dient uns demnach primar als Kommunikationsmittel mit anderen Menschen, um ihnen unsere Gedanken und Emotionen zu offenbaren. Aber ebenso dient uns die gesprochene und geschriebene Sprache als Medium zu unseren Gedanken: Wir schreiben Tagebuch, E-Mails oder verwenden andere Hilfsmittel wie Telefone und Computer, um anderen an den Gedanken teilhaben zu lassen. Aber wie jede Medaille hat auch das Verbreiten von Gedanken und Gefuhlen seine negative Seite: Unsere Sprache besitzt eine enorme Macht, mit der man positives, aber auch sehr negatives bewirken kann. Mit Worten und Gesten kann man ein Kind loben und ermutigen, seine Fahigkeiten auszubauen, aber man kann auch von der Macht gebraucht machen und das Kind mit der Sprache demutigen, unterdrucken und psychisch terrorisieren. Die Sprache besitzt eine enorme Macht, die zum Guten, aber auch zum Schlechten verwendet werden kann. Mit ihr kann man Informationen vermitteln, zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen, ein Bewusstsein schaffen und insbesondere Gewalt und Gefuhle entstehen lassen. Der wohl schlimmste Missbrauch der Sprache im Laufe der Menschheitsgeschichte war jene zu Zeiten des Nationalsozialismus. Im Nationalsozialismus wurden diskriminierende Reden gehalten, eine neue Sprache zur Abgrenzung bestimmter Menschengruppen entwickelt und durch die Sprache in den Kopfen