ISBN-13: 9783640676361 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
ISBN-13: 9783640676361 / Niemiecki / Miękka / 2010 / 28 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Institut fur Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Autorentheorie im Film, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Umbruche der deutschen Filmlandschaft in den spaten 50er Jahren und im darauf folgenden Jahrzehnt haben die Art Filme zu machen, grundlegend geandert. Diese Veranderungen wirken bis in die heutige Zeit und haben die Filmlandschaft somit massgeblich gepragt. Ursache dieses Umbruchs war der Wunsch einiger junger Regisseure, die Bewaltigung der geschichtlichen Vergangenheit filmisch zu verarbeiten. Denn erst die neue Nachkriegsgeneration hatte den Mut, die Kraft und die Distanz zu den Geschehnissen des 2. Weltkriegs und des Nationalsozialismus, um sich mit dessen Aufarbeitung und Folgen zu befassen. Dieses Motiv wurde unterstutzt durch das zeitgleiche Auftauchen neuer, nicht allein technischer Methoden und entsprechend neuer Moglichkeiten in der Filmindustrie. Infolgedessen begann eine Phase, in der alte Konventionen und Grenzen des Films mit fast revolutionarer Vehemenz durchbrochen und neue Horizonte fur die Darstellungskunst des Films ausgelotet wurden. Diese neuen Horizonte wurden vom Oberhausener Manifest gewissermassen offiziell definiert und postuliert und spater vom dementsprechend etikettierten euen deutschen Film, der somit sein eigenes Genre erschuf, umgesetzt. Dieses Genre reprasentierte eine Filmkultur, die nicht allein die blosse Unterhaltung des Publikums im Sinn hatte. Damit verbunden veranderten sich auch Rolle und insbesondere das Selbstbild der Regisseure, die sich nun, gleichbedeutend mit anderen Kunstschaffenden wie z.B. Theaterregisseuren oder Schriftstellern, als Kunstler und ihr Filmwerk als Kunst verstanden wissen wollten. Der Film wurde so zum Mittel, die Gedanken und Ideen des Regisseurs als Autor zu visualisieren. Die Pioniere dieses Autorenkinos erhofften"