ISBN-13: 9783656096665 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 118 str.
ISBN-13: 9783656096665 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 118 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sport - Sportpadagogik, Didaktik, Universitat Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: "Einen gesunden Lebensstil ohne ausreichende Bewegung gibt es nicht. Mehr Bewegung ist der Schlussel fur mehr Lebensqualitat - in jedem Alter." (Ulla Schmidt, 2007) Diese Aussage der damaligen Bundesgesundheitsministerin ist Ausdruck der grundlegenden Erkenntnis, dass der menschliche Korper auf Grund seiner evolutionsbedingten Konstitution dafur geschaffen ist, sich viel zu bewegen. Er braucht diese Bewegung, und wenn er sie nicht bekommt, neigt er dazu, krank zu werden. Ubergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Ruckenbeschwerden - dies alles sind zivilisationsbegleitende Krankheiten, die neben einer unausgewogenen Ernahrung vor allem Bewegungsmangel als Ursache haben. Um diesen Gefahren entgegenzusteuern, rief das Bundesministerium fur Gesundheit im Juni 2008 den nationalen Aktionsplan IN FORM ins Leben, "Deutschlands Initiative fur gesunde Ernahrung und mehr Bewegung." Mit seiner Hilfe soll erreicht werden, "dass Kinder gesunder aufwachsen, Erwachsene gesunder leben und dass alle von einer hoheren Lebensqualitat und einer gesteigerten Leistungsfahigkeit profitieren" (Bundesministerium fur Gesundheit, 2008, S. 14). Ein padagogisches Konzept, das schon lange vorher existierte und sich ideal fur die Realisierung dieser Ziele der Bundesregierung eignet, ist das Konzept der bewegten Schule der Universitat Leipzig. Anliegen dieses Konzeptes ist es, Schulen bewegungsfreundlicher und das Lernen sowie das Schulleben der Schuler bewegter zu gestalten. Wahrend das Konzept im Grundschulbereich bereits erfolgreich erprobt und ausgeformt ist, befassen sich die aktuellen Forschungsarbeiten der Universitat Leipzig und der TU Dresden damit, das Konzept auf weiterfuhrende Schulen zu ubertragen. Gilt die Aufmerksamkeit dort bisher vornehmlich den Mittelschulen und Gymnasien, liegt der erste Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit auf der B