ISBN-13: 9783668206052 / Niemiecki / Miękka / 2016 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universitat Potsdam (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Literatur des Expressionismus, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Betrachtet man die Lyrik Georg Trakls, so erscheint ein Zugang zunachst schwierig. Den Leser erwarten eine Vielzahl von Bildern und Motiven, die scheinbar in keinem greifbaren Zusammenhang stehen und das im Titel vorgegebene Thema nur andeuten, es jedoch nicht eindeutig skizzieren. Anhand des Gedichtes "Das Grauen" wollen wir nun gemeinsam feststellen, wie die Metaphorik des Gedichts zu verstehen ist, wie man mit der scheinbaren Zusammenhanglosigkeit der einzelnen Verszeilen und Bilder umzugehen hat und wie der Klang des Gedichts auf dessen Gesamtbild zu beurteilen ist. Zuvor jedoch einige Informationen zum Gedicht. "Das Grauen" gehort zu Trakls Jugendge-dichten. Zusammengetragen wurden sie von Trakl selbst in der "Sammlung 1909." Diese Sammlung war von Trakl nie zur Veroffentlichung vorgesehen sondern diente der Sichtung seines bisherigen Werkes. Spater lie er diese Gedichte nicht mehr gelten, weswegen u. a. "Das Grauen" erst nach seinem Tod publiziert wurde. Die Entstehungsphase dieser Gedichte fallt in den Zeitraum zwischen 1906 und 1909. "Das Grauen" ist somit kein Werk aus dem "Expressionistischen Jahrzehnt" (1910-1920), wird aber dennoch zu den fruhexpressionisti-schen Werken gezahlt. Eine Betrachtung des Gedichts als expressionistisches Werk wird jedoch nicht den Kern dieser Arbeit ausmachen. Es soll als das betrachtet werden, was es ist: als Gedicht. Dies ist nur sinnvoll, denn Trakls reagiert mit seiner Lyrik kaum auf zeitliche Umstande. Vielmehr ist seine Lyrik durch eine tiefe Innerlichkeit gepragt. Im Interpretationsteil ist jedem der drei im Gedicht auftreten Motive, sowie dem Titel des Gedichts, ein eigener Abschnitt gewidmet. Eingangs soll dabei das Bedeutungsspektrum des Titels erfasst werden. D