ISBN-13: 9783656834960 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 50 str.
ISBN-13: 9783656834960 / Niemiecki / Miękka / 2014 / 50 str.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg (Professur fur Neuere deutsche Literaturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits seit tausenden von Jahren sind die verschiedensten Mythen und Sagen in den unterschiedlichsten Kulturen der Menschheit von herausragender gesellschaftlicher Bedeutung und haben dabei nicht nur einen groen Einfluss auf das kollektive Bewusstsein der Menschen genommen, sondern wurden im Laufe der Geschichte selbst zum festen Bestandteil des menschlichen Selbstverstandnisses. Die dadurch von den Mythen und Sagen ausgehende Besonderheit zeigt sich insbesondere in deren Funktion als vermeintliche Wissenstrager, um entweder historische Begebenheiten naher zu erlautern oder auf all jene offenstehenden Fragen eine moglichst genaue Antwort zu finden, fur dessen eindeutige Beantwortung der Menschheit das Verstandnis und auch das dafur notwendige Wissen fehlt. Mit dem Versuch der Menschen der unterschiedlichsten Kulturen das eigene Welt- und Selbstverstandnis zum Ausdruck zu bringen, haben sich mit der Zeit grundverschiedene Mythen herausgebildet, von denen die Schopfungsmythen in der gesamten Menschheitsgeschichte eine besondere Relevanz fur die Menschen eingenommen haben. Viele dieser Mythen blieben dabei im Laufe der Geschichte nicht nur auf einen rein religiosen Kontext beschrankt, sondern haben ihrerseits Einfluss auf die unterschiedlichsten Kunste genommen oder fanden durch ihren inspirierenden Charakter immer wieder als Themenstoff eine schriftbezogene Verwendung. Doch nur die wenigsten der auf die Schopfung eingehenden Mythen konnten in den einzelnen Epochen eine immer wiederkehrende Resonanz bei den Zeitgenossen hervorrufen, wie dies insbesondere der Prometheus-Sage als Bestandteil der griechischen Mythologie gelang. Dabei hat die Auseinandersetzung mit dem Prometheus-Stoff eine auerst lange Tradition vorzuweisen. Gehort doch die mythologische