ISBN-13: 9783656211822 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 104 str.
ISBN-13: 9783656211822 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 104 str.
Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, Technische Universitat Berlin, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit soll zeigen, dass der Wald und die Baume in den "Kinder- und Hausmarchen" der Gebruder Grimm eine besondere Rolle spielen. Es geht darum, die Funktion der Baume und des Waldes in den Marchen darzustellen. Unter diesem Aspekt habe ich alle Marchen der Gebruder Grimm einer Analyse unterzogen. In der Arbeit geht es einerseits um die Frage, ob es in den Grimmschen Marchen tatsachlich uberwiegend einen dunklen, bosen Wald gibt oder nicht. Woran liegt es, dass der Wald uberwiegend dunkel und bose wirkt? Andererseits geht es mir um die Frage, welche Rolle die Baume in den Marchen spielen. Sind sie nur passive Helfer der Marchenhelden oder konnen sie aktiv ins Geschehen eingreifen? Welche Funktion der Wald und die Baume in den Marchen haben, wird im Verlauf der Arbeit verdeutlicht werden. Zum Thema gibt es keine spezielle Literatur, deswegen werde ich in erster Linie mit den Marchen arbeiten und dabei einen intensiven Blick auf die Rolle der Baume und des Waldes in der germanischen Mythologie, der deutschen Volkskunde und der Kulturgeschichte werfen. Anhand einer ausfuhrlichen Textanalyse und -interpretation werde ich die Marchen in Bezug auf die oben angefuhrten Fragen untersuchen. Es geht mir um "die Baume in den Kopfen, der Haltung der Fruheren zu den Baumen, deren stets wechselnde und doch immer vorhandene Rolle im Bewusstsein, in der Phantasie: in Religion und Mythos, in Poesie und Kunst, im Denken und Fuhlen." Welche Bedeutung Wald und Baume in der Kulturgeschichte haben und wie sich das in den Marchen niederschlagt, wird bei der Analyse der Marchen im Einzelnen deutlich werden. Ich verwende die Ausgabe letzter Hand. Wenn es diese Marchen in der Urfassung auch schon gab, zusatzlich auch diese, um deutlich zu machen, was seit der Urfassung verandert wurde. Bevor die T