ISBN-13: 9783668055797 / Niemiecki / Miękka / 2015 / 68 str.
Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir sind fur Integration. Wir. Dieser haufig verwendete Satz. Damit schlieen Wir, Andere bereits aus. Wir sind Wir - Ihr seid es nicht. Mit dem Wir, schlieen wir Andere bereits aus. Mit der Integration offnen wir unsere Geschlossenheit fur Wenige. Alle, die wir nicht integrieren, sind ausgeschlossen. Wenn wir aber meinen, dieses wir, als die ganze Menschheit, dann benotigen wir keine Integration. Ein Globales Wir ist Nationalismus. Wir. Wenn wir schreiben, wir sind wir und ihr seid es nicht, so hat dies einen Anteil von Rassentrennung. Diesem gesetzten Wir schlieen wir die Anderen bereits aus. Noch deutlicher zu sagen, nahern wir uns einer spartanischen Form als einem Idealstaat, also einer sehr unbeschutzten Staatsform, die sicher nicht wunschenswert ware. Man fordert hier, bei der Wir - Plakatierung, eine Form von Elitedenken. Dies zeigt sich auch an der Plakatierung mit der Elite fur eine multikulturelle Gesellschaft. Alles nur schone und intelligente Wir-Menschen die aber, nicht einmal wir zu sein berechtigen dazu, wir zu sein. Der Verlust von wir im Sinne von geburtigen, auch mit dem Herzen wir, verhindert und zeigt sich in der Fuhrung. Dies nicht zuletzt in verkommenen Parks und auf Spielplatzen. Wenn jemand sagt, wir sind wir und ihr seid es nicht, so sagt dieser Sprecher, das Andere, gleich woher sie kommen, seinem Wunsch folgen sollen. Er will mich uberreden zu seinen Wunschen. Dort sprechen von Plakaten Menschen aus aller Herren Lander und loben das multikulturelle wir. Das ist schon. Das bedeutet aber noch keine Integration. Insbesondere wenn alle Wir hier nicht gefragt sind. Bei diesen Plakaten verhalten sich die Burger zaghaft. Man wagt sich nicht in diese Ecke zu stellen, die doch dieses Plakat gerade ausdruckt. Es verhalt sich so als wage niemand auszudrucken, das was alle denken, namlich den Satz, der Kaiser tragt gar keine Kleider.