ISBN-13: 9783638928977 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 104 str.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Unternehmensfuhrung, Management, Organisation, Note: 2,7, Universitat Bayreuth, 73 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auch zu Beginn des neuen Jahrtausends sind Mergers & Acquisitions in der Offentlichkeit genau wie in der wissenschaftlichen Diskussion allgegenwartig. Dabei ist die Thematik keineswegs neu: Bereits Ende des 19. Jahrhunderts traten Unternehmenszusammenschlusse erstmals massenhaft in Erscheinung. Seit dem konnen bis heute funf abgeschlossene, sich immer hoher aufschaukelnde M&A-Wellen verzeichnet werden (vgl. Seidenschwarz 2006, 4). Nachdem die funfte, alle bisher dagewesenen Rekorde in den Schatten stellende M&A-Welle im Jahr 2000 ihren Hohepunkt erreicht hatte (vgl. Wirtz 2003, 6), schien mit dem Ende des Booms der "New Economy"-Phase auch die Zeit der "Fusionitis" vorerst vorbei zu sein. Der weltweite Markt fur M&A hat sich von diesem Ruckschlag allerdings uberraschend schnell erholt, so dass Picot (vgl. 2005a, V) bereits von einer beginnenden sechsten M&A-Welle spricht. Tatsachlich wurden im abgelaufenen Jahr 2006 rund um den Globus Transaktionen in Hohe von 3,6 Billionen US$ abgewickelt - ein solches Volumen erreichten Ubernahmen und Fusionen niemals zuvor (vgl. Maisch 2006, 1). Auch das Jahr 2007 scheint im Zeichen der Zusammenschlusse zu stehen: Die geplante Ubernahme der spanischen Endesa durch den E.on-Konzern, die den groten Energieversorger der Welt entstehen liee, ist nur eine von vielen angekundigten Grofusionen. Angesichts dieser Entwicklung erstaunt es, dass Studien uber den okonomischen Erfolg der Zusammenschlusse oftmals zu ernuchternden Ergebnissen kommen (vgl. Meckl/Sodeik/ Fischer 2006, 163-164). Dem Mitte der 1980er Jahre entwickelten Shareholder-Value-Gedanken zufolge sollten gerade borsennotierte Unternehmen, auf deren Betreiben viele der groen Transaktionen zuruckzufuhren sind, ihr unternehmerisches Handeln im Sinne der Eigentum