ISBN-13: 9783640120147 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 24 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,7, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder von uns hat ein bestimmtes, zum Teil vorbestimmtes Bild der Welt. Teilweise sind diese Vorstellung durch eigene Erfahrungen gepragt worden, meistens jedoch werden sie, aus einem Mangel an selbst erlebtem, durch Stereotype ersetzt. Wobei diese Bilder immer in Abgrenzung zu uns selbst stehen, das heisst vor allen die Andersartigkeit des Unbekannten, in Bezug auf zu uns, in den Vordergrund stellen. Durch den Mangel an konkreten Wissen mussen diese Stereotype mit einem sehr begrenzten Umfang an Fakten auskommen, dies fuhrt zu einer Idealisierung, im positiven wie im negativen Sinne. Der Begriff Stereotyp (von griechisch, stereos fest, hart, haltbar, raumlich" und, typos -artig") tritt in verschiedenen Zusammenhangen mit unterschiedlicher Bedeutung auf. Allen Bedeutungen ist gemeinsam, dass ein bestimmtes gleich bleibendes oder haufig vorkommendes Muster bezeichnet werden soll, ahnlich der umgangssprachlichen Wendung Schema F." Ein Stereotyp kann als eine griffige Zusammenfassung von Eigenschaften oder Verhaltensweisen aufgefasst werden, die haufig einen hohen Wiedererkennungswert hat, dabei aber in aller Regel fur sich genommen den gemeinten Sachverhalt sehr vereinfacht. Somit steht es in engem Bedeutungszusammenhang zum Klischee oder Vorurteil. 1] Zu solchen Stereotypen gehort auch das Bild, welches wir von Indianern, Rothauten oder, wie es treffender heissen sollte, der indigenen Bevolkerung (Latein-)Amerikas haben. Ich bin uberzeugt, dass der Grossteil der (deutschen) Bevolkerung noch nie einen Indianer gesehen, geschweige denn vielleicht sogar mit einem gesprochen hat. Aber dennoch meinen wir, uns ein zutreffendes Bild uber ihn machen zu konnen. Er hat eine rote Haut, bemalt sich gerne mit Farbe (Kriegsbemalung), hat eine Vorliebe fur federnen Kopfsc"