ISBN-13: 9783640127665 / Niemiecki / Miękka / 2008 / 84 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Padagogik - Schulpadagogik, Note: 2,0, Universitat Koblenz-Landau (Institut fur die Bildung im Kindes- und Jugendalter), Veranstaltung: Kindgerechte Gestaltung des Anfangsunterrichts, 39 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Schulangst bezeichnet eine Reihe verschiedener Angste im Bezug auf die Schule. Diese Angste gehoren, ahnlich wie die Aspekte Selbstbild, Leistungsmotivation und Lerntechniken zu den nicht von der Intelligenz abhangigen Bedingungen des Schulerfolgs. Angst bzw. Schulangst auert sich hauptsachlich auf drei Ebenen. Physiologische Ebene (z.B. Herzklopfen, erhohter Puls, Schweiausbruch erhohter Harndrang, erhohter Muskeltonus usw.), Emotional-Subjektive Ebene (z.B. Erleben aufsteigender Selbstwertbedrohung als unangenehm empfundene innere Erregungszustande, Unwohlsein, innere Angespanntheit, depressive Verstimmungen) und beobachtbare Verhaltensweisen (z.B. Unruhe, Zittern, unkontrollierte Bewegungen, Artikulationsstorungen, Sprechblockaden, Verkrampfung, Flucht). Ausdrucksformen, die sich auf das korperliche Wohlbefinden niederschlagen (Magenbeschwerden, Kopfschmerzen usw.) werden auch als somatische Ausdrucksformen bezeichnet. Hierbei sind auch geschlechtsspezifische Unterschiede festzustellen, bei denen man allerdings in der Literatur auf abweichende Aussagen stot. Laut Hurrelmann richten Madchen den groen Druck meist nach innen und zeigen starkere Symptome von psychosomatischen- und anderen Gesundheitsbeeintrachtigungen.