ISBN-13: 9783656246886 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 84 str.
ISBN-13: 9783656246886 / Niemiecki / Miękka / 2012 / 84 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Maschinenbau, Note: 1,0, Technische Universitat Munchen (Lehrstuhl fur Physik E19), 91 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Trend zur Miniaturisierung ist einer der wesentlichsten Merkmale der technnologischen Entwicklung im 20sten und 21sten Jahrhundert. So werden nicht nur klassische Technologien, wie zum Beispiel die Prozessortechnik, immer weiter verkleinert, sondern es wird zunehmend gezielt nach neuen Technologien im Mikro- und Nanokosmos geforscht, deren Wirkung bei makroskopischen Abmessungen haufig vernachlassigt werden kann. Bekannte Beispiele hierfur sind der Lotusbluteneffekt nanostrukturierter Oberflachen, magnetische Flussigkeiten, "Nanohobel" in der Medizintechnik oder der Tunneleffekt den man sich gezielt im Rastertunnelmikroskop (engl.: scanning tunneling microscope, STM) zu Nutze macht. Im Umfeld der Mikro-, Nanotechnologie und Medizintechnik wird intensiv an der Erzeugung nanostrukturierter Substrate geforscht. Diese Nanostrukturen zeichnen sich durch Abmessungen von 1-100nm aus und enthalten typischer Weise einige 10-1000 Atome. Strukturen dieser Groenordnung kennzeichnen in ihrem Materialverhalten den Ubergang vom makroskopischen Festkorper zu mikroskopischen Atom- und Molekulsystemen. Durch die Nanostrukturierung erhalt ein Probenmaterial an seiner Oberflache spezielle physikalische und chemische Eigenschaften. Diese Substrate konnen dann beispielsweise als Elektroden in der Sensorik (Biosensoren), Mikroelektronik oder zur Molekulsynthese dienen. Die Vorteile von nanostrukturierten Materialien liegen in ihren teils ungewohnlichen Eigenschaften. So kann die Nanostrukturierung einer Substratoberflache zur Veranderung der Substratreaktivitat genutzt werden. Dabei kann durch Nanostrukturen die Topographie der potentiellen Oberflachenenergie eines Substrats beeinflusst werden, sodass sich die Bindungsenergie an der Substratoberflache andert. Existieren in un