ISBN-13: 9783656523499 / Niemiecki / Miękka / 2013 / 68 str.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Dolmetschen / Ubersetzen, Note: 2,3 (gut), Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur Anglistik), Veranstaltung: Grammatik und Poetik: Linguistische Aspekte beim Ubersetzen literarischer Texte, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vom literarisch-kunstlerischen Standpunkt aus betrachtet scheint der Roman The Lord of the Rings nach Meinung einiger Literaturkritiker kaum von Bedeutung zu sein. Edmund Wilson unterstellt dem Autor sogar "wenig erzahlerisches Geschick und keinen Instinkt fur literarische Form" Wilson 1984, 54], als er sich ziemlich vernichtend uber das Buch auerte. Dass es Tolkien jedoch zum Beispiel gelungen ist, vor allem die Perspektiven der in diesem Roman vorkommenden Charaktere durch sprachliche Besonderheiten deutlich zu machen, werde ich im Folgenden aufzeigen. Auch existieren sehr unterschiedliche Meinungen zu den beiden auf dem deutschen Markt veroffentlichten Ubersetzungen. Es soll jedoch nicht Sinn dieser Arbeit sein, zu bestimmen, welche besser gelungen ist, sondern nur darzulegen, inwiefern sich die eine von der anderen unterscheidet. Bevor ich jedoch zu meiner Analyse komme, werde ich des Verstandnisses wegen so kurz wie moglich - es sind immerhin mehr als 1300 Seiten Text - beschreiben, worum es sich in The Lord of the Rings handelt. Es ist ein Fantasy-Roman, dessen Geschichte sich im Dritten Zeitalter in Mittelerde abspielt, wo viele verschiedene Volker von Sauron, dem Dunklen Herrscher, bedroht werden. Seine Macht ist durch einen Ring begrundet, der vernichtet werden muss, um Sauron endgultig zu besiegen. Diesen einen Ring verlor Sauron in einem Gefecht, das in einem fruheren Zeitalter stattfand. Nun besitzt ihn Bilbo, ein Hobbit aus dem Auenland, der jedoch zu alt geworden ist, um zu den Schicksalskluften des Vulkans im Herzen von Saurons Land Mordor zu reisen und den Ring dort zu zerstoren. Sein Neffe Fro