In illuminierten Handschriften des Mittelalters sind geschriebene oder (vor-)gelesene Sprache und Bilder eng verzahnt. Ob dies jedoch zu einer inhaltlichen Wechselwirkung führt, ist jeweils am Einzelfall zu untersuchen. Der Stoff der Johannesoffenbarung stellt hierfür eine außerordentlich interessante Materie dar, handelt es sich doch bei Bilderhandschriften der Apokalypse um die Visualisierung eines schriftlich niedergelegten Textes. Die in der Schrift thematisierten Visionen drängen förmlich danach, als Bilder fixiert zu werden. Diese Problematik erweitert sich noch, wenn der reale...
In illuminierten Handschriften des Mittelalters sind geschriebene oder (vor-)gelesene Sprache und Bilder eng verzahnt. Ob dies jedoch zu einer inhaltl...