Diese Arbeit versteht sich als Beitrag zu einer polykontexturalen, systemtheoretisch orientierten Literaturwissenschaft, die Literatur sowohl als System als auch als Umwelt autonomer Sozialsysteme betrachtet. Die Frage nach der Pathologie der Literatur, der wechselseitigen Beobachtung von Medizin und Literatur, konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte: zum einen auf die Auswirkungen, die der Vollzug funktionaler Differenzierung auf diese wechselseitige Beobachtung hat, zum anderen auf die Aufarbeitung des Prinzips der Komplexitatssteigerung als diskursives Ereignis in Kunst und Medizin....
Diese Arbeit versteht sich als Beitrag zu einer polykontexturalen, systemtheoretisch orientierten Literaturwissenschaft, die Literatur sowohl als Syst...
Ausgehend von einer intermedialen Forschungsperspektive werden drei Bereiche untersucht, in denen das Werk Ingeborg Bachmanns unmittelbar oder mittelbar in einem Zusammenhang mit dem Medium Film steht. Prioritat hat dabei die rezeptionsasthetisch ausgerichtete Analyse der Bezugnahmen auf das Medium Film und auf einzelne Filme im Werk Ingeborg Bachmanns. Es folgt eine produktionsasthetisch angelegte Untersuchung der Drehbuchentwurfe aus dem Nachlass der Autorin. Exemplarisch fur den Bereich der Literaturverfilmungen wird abschliessend die Malina-Verfilmung von Werner Schroeter unter...
Ausgehend von einer intermedialen Forschungsperspektive werden drei Bereiche untersucht, in denen das Werk Ingeborg Bachmanns unmittelbar oder mittelb...
Zeitschriften waren am Ende des 18. Jahrhunderts das wichtigste Medium der offentlichen Kommunikation. Sie hatten nicht nur massgeblichen Anteil an der Ausdifferenzierung des Literatursystems in dieser Zeit, sondern reflektierten diesen Prozess auch. In ihnen wurden die Debatten uber die Aufgaben und Moglichkeiten der Literatur gefuhrt, wobei es nicht selten zu heftigen Auseinandersetzungen kam. Diese Arbeit untersucht vier Zeitschriften die Allgemeine Literatur-Zeitung, die Horen, das Journal Deutschland und das Athenaeum , an deren Beispiel beleuchtet wird, wie...
Zeitschriften waren am Ende des 18. Jahrhunderts das wichtigste Medium der offentlichen Kommunikation. Sie hatten nicht nur massgeblichen Anteil an de...
Der fiktive Leser in der Literatur blickt auf eine lange Tradition zuruck, doch gerade die moderne Literatur ab 1800 nutzt die literarische Konfiguration verstarkt zur innerliterarischen Selbstreflexion. Ausgehend von einer Forschungsperspektive, die texttheoretische und sozialgeschichtliche Aspekte gleichermassen berucksichtigt, konzentriert sich diese Studie auf die Romane Anton Reiser, Der grune Heinrich und Der kurze Brief zum langen Abschied. Im Mittelpunkt steht das Interesse an Prasentationsweisen und Funktionen von Leser- und Lektureentwurfen. Variationen von...
Der fiktive Leser in der Literatur blickt auf eine lange Tradition zuruck, doch gerade die moderne Literatur ab 1800 nutzt die literarische Konfigurat...
Kunst und Okonomie stellen auf den ersten Blick einen unaufloslichen Widerspruch dar. Entgegen dieser Sichtweise versucht dieser Beitrag zu zeigen, dass es in der Literaturgeschichte zumindest punktuell versohnende Tendenzen zwischen Kunst und Wirtschaft gegeben hat. So bildet der in den Jahren 1854/55 entstandene Roman von Gottfried Keller Der grune Heinrich ein Paradeexempel eines literarischen Textes, der sich anders als in der Forschung bisher gerne angenommen der Idee einer harmonischen Einheit von Kunst und Okonomie verpflichtet sieht. Diese Arbeit gibt sich dabei mit einer...
Kunst und Okonomie stellen auf den ersten Blick einen unaufloslichen Widerspruch dar. Entgegen dieser Sichtweise versucht dieser Beitrag zu zeigen, da...