Auf literarische, philosophisch verspielte, erhellende Weise stiftet der Autor mit seinen beiden Essays »Vom Anfang und vom Anfangen« und »Vom Enden und vom Ende« zur Gelassenheit an.Was wir heute unter »Lebenskunst« verstehen, bezieht sich vor allem auf die Gestaltung des Lebens und findet seine Quellen in der antiken Philosophie. In den Ratgebern wird Philosophie ein Mittel zur Beförderung des Wohlergehens, zur Gestaltung des »guten« Lebens. Voraussetzung dieser abendländischen Philosophie ist der Glaube, daß das Leben ein Geschenk sei und die Welt, in die wir geboren werden, ein...
Auf literarische, philosophisch verspielte, erhellende Weise stiftet der Autor mit seinen beiden Essays »Vom Anfang und vom Anfangen« und »Vom Ende...
Wie gestorben werden sollte und was es mit dem Tod auf sich hat - wir können nicht anders, als uns diesen Fragen schonungslos und realitätsnah zu stellen.Während früher der Prozeß des Sterbens und der tote Körper einer weitgehend ritualisierten und religiösen Öffentlichkeit überantwortet wurden, fordern Sterben und Tod uns heute zu individuellen Entscheidungen heraus. Durch die Fortschritte der modernen Medizin sterben Menschen heute sehr viel später, und oft dauert das Sterben länger, d. h., das Sterben muß als vitaler Bestandteil des Lebens betrachtet werden.
Wie gestorben werden sollte und was es mit dem Tod auf sich hat - wir können nicht anders, als uns diesen Fragen schonungslos und realitätsnah zu st...
»So ist´s: Wir erhalten kein kurzes Leben, sondern haben es dazu gemacht, und es mangelt uns nicht an Zeit, sondern wir verschwenden sie.« Als Stoiker widmet Seneca sein Denken der Lebenspraxis: dem gut geführten Leben, das, von Vernunft geleitet, Affekten widersteht. Seelenruhe zu erlangen ist das erklärte Ziel.Durs Grünbein befreit den berühmten Text aus der Schublade der ewig haltbaren Lebensrezepte. Ihn interessiert das Janusköpfige des Philosophen, seine schriftstellerische Könnerschaft, der Widerspruch zwischen Philosophie und Leben, aus dem gar Dichtung entsteht. Durchaus...
»So ist´s: Wir erhalten kein kurzes Leben, sondern haben es dazu gemacht, und es mangelt uns nicht an Zeit, sondern wir verschwenden sie.« Als Stoi...
Worin besteht die Faszination des Sports? Ist es die extreme körperliche Leistung, der spannenden Wettbewerb oder gar die Sehnsucht nach Schönheit und Vollendung, die uns zu Bewunderern von Sportlern wie Jesse Owens und Pelé macht? - Hans Ulrich Gumbrecht untersucht ein markantes Phänomen unserer Tage und beschreibt Augenblicke eigener Faszination: "Dieses Buch habe ich geschrieben, um meine berufliche Welt, die Welt der Gedanken und ihrer Geschichte, jener Welt näherzubringen, die mich außerhalb meines Berufs am stärksten fasziniert, der Welt des Sports und der Stadien. Statt...
Worin besteht die Faszination des Sports? Ist es die extreme körperliche Leistung, der spannenden Wettbewerb oder gar die Sehnsucht nach Schönheit u...
Dies ist das Buch eines Laien, nicht eines Fachgelehrten. Es versucht, sich fragend in einen fernen Text hineinzudenken. Es will, mit seinem Leser, den "Markus" lesen, das Evangelium nach Markus. "Warum gerade Markus? Seine Schrift ist die älteste. Übrigens ist sie auch die kürzeste: Es sind nur, je nachdem, zwanzig oder dreißig Seiten. Man weiß,weil dies aus ihren Schriften hervorgeht, daß Matthäus und Lukas den Text des Markus als Vorlage hatten - daß es so ist, zeigt allein schon der Vergleich dieser drei Schriften untereinander.Und daß Johannes, der die seine anders angelegt hat,...
Dies ist das Buch eines Laien, nicht eines Fachgelehrten. Es versucht, sich fragend in einen fernen Text hineinzudenken. Es will, mit seinem Leser, de...
Wie kann es gelingen, daß Reisen - trotz der Geschwindigkeit, mit der jeder fast alle Orte der Welt im Fluge erreichen kann - noch zu einer individuellen Erfahrung wird?Am Beispiel eigener Reisen in alle Welt öffnet der Autor dem Leser die Augen für das,was der Pauschaltourismus zunehmend verstellt. Klaus Kufeld berichtet über Annäherungen an das Fremde und über kulturelle Arroganz, erzählt von der geglückten Reise und von kleinen und großen Katastrophen. Dem eurozentrischen Blick setzt er die Perspektive der Länder entgegen, die wir besuchen, und erinnert daran, daß wir überall,...
Wie kann es gelingen, daß Reisen - trotz der Geschwindigkeit, mit der jeder fast alle Orte der Welt im Fluge erreichen kann - noch zu einer individue...