Karl-Maria Guth: Erzahlungen der Hochromantik Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklarung. Adelbert von Chamisso (1781-1838): Adelberts Fabel Jean Paul (1763-1825): Des Feldpredigers Schmelzle Reise nach Flatz Clemens Brentano (1778-1842): Aus der Chronika eines fahrenden Schulers Friedrich de la...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen der Hochromantik Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus i...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen der Fruhromantik 1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jungling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmachtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel spater bemerken: Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe. Ludwig Tieck (1773-1853): Peter Lebrecht Karoline von Gunderrode (1780-1806): Geschichte eines Braminen Novalis (1772-1802): Heinrich von Ofterdingen Friedrich Schlegel (1772-1829): Lucinde Jean...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen der Fruhromantik 1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jun...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen der Spatromantik Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 grosse Literatur der Sehnsucht und der Melancholie. Die Schattenseiten der menschlichen Seele, Leidenschaft und die Hinwendung zum Religiosen sind die Themen der Spatromantik. Clemens Brentano (1778-1842): Die drei Nusse Clemens Brentano (1778-1842): Geschichte vom braven Kasperl und dem schonen Annerl E. T. A. Hoffmann (1776-1822): Das steinerne Herz Joseph von Eichendorff (1788-1857): Das Marmorbild Ludwig Achim von Arnim (1781-1831): Die Majoratsherren E. T. A. Hoffmann...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen der Spatromantik Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 grosse Literatur der Sehnsucht und d...
Karl-Maria Guth: Dekadente Erzahlungen Im kulturellen Verfall des Fin de siecle wendet sich die Dekadenz ab von der Natur und dem realen Leben, hin zu raffinierten asthetischen Empfindungen zwischen ausschweifender Lebenslust und fatalem Uberdruss. Gegen Moral und Burgertum front sie mit uberfeinen Sinnen einem subtilen Schonheitskult, der die Kunst nichts anderem als ihr selbst verpflichtet sieht. Rainer Maria Rilke (1875-1926): Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge Joris-Karl Huysmans (1848-1907): Gegen den Strich Hermann Bahr (1863-1934): Die gute Schule Hugo von Hofmannsthal...
Karl-Maria Guth: Dekadente Erzahlungen Im kulturellen Verfall des Fin de siecle wendet sich die Dekadenz ab von der Natur und dem realen Leben, hin zu...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Sturm und Drang Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklarung. Mit Fantasie und Gemutskraft sturmen und drangen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefuhl vor Verstand und fordern die Selbststandigkeit des Originalgenies. Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792): Zerbin oder Die neuere Philosophie Johann Karl Wezel (1747-1819): Silvans Bibliothek oder die gelehrten Abenteuer Karl Philipp...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Sturm und Drang Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Sturm und Drang II Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklarung. Mit Fantasie und Gemutskraft sturmen und drangen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefuhl vor Verstand und fordern die Selbststandigkeit des Originalgenies. Johann Karl Wezel (1747-1819): Kakerlak oder die Geschichte eines Rosenkreuzers Gottfried August Burger (1747-1794): Munchhausen Friedrich Schiller (1759-1805): Der...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Sturm und Drang II Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen s...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Biedermeier Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spiessertum, nach geschmacklosen rosa Teetasschen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach Omma riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Ruckzuges ins private Gluck und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von grossen neuen Ideen, das aufstrebende Burgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur fur sich, die unabhangig von...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Biedermeier Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spiessertum, nach geschmacklosen rosa Te...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Biedermeier II Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spiessertum, nach geschmacklosen rosa Teetasschen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach Omma riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Ruckzuges ins private Gluck und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von grossen neuen Ideen, das aufstrebende Burgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur fur sich, die unabhangig von...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Biedermeier II Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spiessertum, nach geschmacklosen rosa...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Biedermeier III Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spiessertum, nach geschmacklosen rosa Teetasschen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach Omma riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Ruckzuges ins private Gluck und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von grossen neuen Ideen, das aufstrebende Burgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur fur sich, die unabhangig von...
Karl-Maria Guth: Erzahlungen aus dem Biedermeier III Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spiessertum, nach geschmacklosen ros...