Was ware, wenn die kleinsten Teilchen der Welt, die unsichtbaren Bausteine des Lebens zu uns sprechen konnten? Was hort man, wenn man ihr Wachsen zu kornigen Konstellationen und ihren Zerfall bis hin zur atomaren Spaltung literarisch umkreist? Dieser Frage geht Carolin Callies in ihrem Poem nach. In einer lyrischen Versuchsanordnung blickt sie statt durchs Mikroskop mit den Instrumenten der Sprache auf Einzeller, Kerne, Spreißel und erkundet ihre vielfaltigen Verbindungen im menschlichen Korper wie in der Natur. Hallo, hallo, ruft es da manchmal, wir winken dir durchs vergroßerungsglas zu!...
Was ware, wenn die kleinsten Teilchen der Welt, die unsichtbaren Bausteine des Lebens zu uns sprechen konnten? Was hort man, wenn man ihr Wachsen zu k...