Der Roman nach wahren Vorbildern und aus weiblicher Perspektive verbindet neun Frauenschicksale miteinander und bietet ein Panorama des Zweiten Weltkriegs in Österreich und der Welt. Mitreißend und präzise recherchiert erzählt Scholl von Frauen zwischen Anpassung und Widerstand und rückt auf diese Weise die von männlichen Erzählungen bestimmte Geschichtsschreibung zurecht.»Sabine Scholl schreibt von den Rändern und den Tiefen, um die Welt zu weiten.«Annika Reich
Der Roman nach wahren Vorbildern und aus weiblicher Perspektive verbindet neun Frauenschicksale miteinander und bietet ein Panorama des Zweiten Weltkr...
Für die Geschichtswissenschaft (auch oder gerade dort, wo sie mit der Methode der Oral History arbeitet) sind Zweifel an Methoden und Kritik von Quellen unerlässlich. Dass jede Geschichtsdarstellung fiktionale Elemente enthält, muss ständig bedacht werden. Wenn nun die Belletristik historisches Material benutzt, um historische Stoffe zum Leben zu erwecken, sollte mit ähnlicher Gewissenhaftigkeit ans Werk gegangen werden.Die Schriftstellerin Sabine Scholl geht in ihrem Essay der Frage, wie sich Geschichte schreiben lässt, akribisch nach und analysiert anhand von 13 literarischen...
Für die Geschichtswissenschaft (auch oder gerade dort, wo sie mit der Methode der Oral History arbeitet) sind Zweifel an Methoden und Kritik von Quel...
In diesem Panoramaroman um zehn Frauen nach wahren Vorbildern geht es um weiblichen Widerstand unter der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten in Österreich. Es ist eine Kriegserzählung aus der Perspektive der Frauen, die in der Geschichtsschreibung bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit erfahren hat.»Besonders beeindruckend ist es, dass es Sabine Scholl in ihrem Roman 'Die im Schatten, die im Licht' gelingt, die vielfältigen weiblichen Stimmen mit Empathie zu präsentieren und lebendig zu machen. (...) Und das erscheint angesichts des neuen Krieges in Europa noch einmal...
In diesem Panoramaroman um zehn Frauen nach wahren Vorbildern geht es um weiblichen Widerstand unter der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten ...
»Über Stoffe berührten Mutters Hände mich. Ansonsten keine Umarmungen, keine Liebkosungen, sondern nur Zuschneiden, Anheften, Saumabstecken, wobei ihr Körper dem meinen nahekam.«Stoffe, Fäden, Nähen bildeten für eine ganze Generation ein wesentliches Element des Aufwachsens. So auch für die Erzählerin und ihre Brüder, die in prekären Verhältnissen in einem kleinen Dorf in Oberösterreich von ihrer Mutter geradezu eingenäht wurden. Anhand einzelner Kleidungsstücke wird ein ganzes Leben nachgezeichnet, Armut und Ausgrenzung, Scham, aber auch ein Ringen um Emanzipation der...
»Über Stoffe berührten Mutters Hände mich. Ansonsten keine Umarmungen, keine Liebkosungen, sondern nur Zuschneiden, Anheften, Saumabstecken, wobei...