Boccaccios Rückkehr in Zeiten von Corona? Marko Martin, Schriftsteller und Weltreisender, misstraut jedoch den großen Gesten und erzählt stattdessen ebenso gewitzt wie sprachspielerisch Geschichten vom (gleichgeschlechtlichen) Eros - aus Tokyo und Jerusalem, aus Marseille und Rio de Janeiro, wo auch die drei titelgebenden "Unschuldigen" leben. Eskapismus? Mitnichten. Wo der Autor doch auch alles andere als ein Don Juan ist, sondern ein empathischer Chronist nur scheinbar fremder Lebenswirklichkeiten, in denen man sich allzu oft auch rigider Traditionen erwehren muss. Hinzu kommt, und der...
Boccaccios Rückkehr in Zeiten von Corona? Marko Martin, Schriftsteller und Weltreisender, misstraut jedoch den großen Gesten und erzählt stattdesse...
2019/2020. Zwischen den Jahren kehrt Marko Martin, diesmal mit seinem Partner, nach Hongkong zurück. Sie ahnen nicht, dass sie Zeugen historischer Ereignisse werden sollen. Die letzten Proteste der Demokratiebewegung, gefolgt von einer Welle von Verhaftungen, dazu die Nachricht von einem neuartigen Virus: Sars-Cov-2. Der Anfang vom Ende des freien Hongkong.
Marko Martin hat die »Sonderzone« oft besucht und sie als Insel der Freiheit kennengelernt. Zusammen mit seinem Partner streift Martin nun erneut durch die faszinierende Stadt. Doch die Angst vor neuen Repressionen gegen...
2019/2020. Zwischen den Jahren kehrt Marko Martin, diesmal mit seinem Partner, nach Hongkong zurück. Sie ahnen nicht, dass sie Zeugen historischer...
Wiederholt sich Geschichte? Angesichts der aktuellen Ereignisse liest Marko Martin vermeintlich »alte« Bücher neu und entdeckt beunruhigende, aber auch erhellende Parallelen. Die Frage »Brauchen wir Ketzer? « des ersten Arco-Autors Fritz Beer im Titel aufgreifend und Hermann Brochs »Der Intellektuelle ist ... sozusagen der 'Ketzer an sich'« im Sinn, wendet er sich scharfsichtigen Autorinnen und Autoren zu, auf die zu wenig gehört wurde: Hatten die Schriftsteller Friedrich Torberg und Hans Habe nicht bereits 1938, im Jahr der trügerischen westlichen Hoffnung auf »Peace for our Time«...
Wiederholt sich Geschichte? Angesichts der aktuellen Ereignisse liest Marko Martin vermeintlich »alte« Bücher neu und entdeckt beunruhigende, aber ...
Der 7. Oktober 2023 - ein Schreckenstag, dessen Ausmaß noch immer nicht abzusehen ist. Marko Martin beschreibt, was im Jahr danach geschah. Auf der einen Seite die sich polarisierende Öffentlichkeit, die Relativerungen und Rechtfertigungen. Auf der anderen die Jüdinnen und Juden in Deutschland und Israel, in deren täglichen Leben nichts ist wie zuvor. Die furchtbaren Bilder, der Verlust von Freunden und Verwandten, die Angst auf der Straße hier in Deutschland, und immer wieder Frage: Was können wir tun - achshav? Jetzt?...
Was können wir tun - achshav? Jetzt?
Der 7. Oktober 2023 - ein Schreckenstag, dessen Ausmaß noch immer nicht abzusehen is...
»Wer dieses Buch gelesen und verstanden hat, der hat kein moralisches Recht mehr, pessimistisch zu sein.«Ilko-Sascha Kowalczuk
Marko Martin nimmt uns mit auf eine Reise zu dissidentischen Zeugen des Totalitarismus des vergangenen Jahrhunderts: Raissa Orlowa-Kopelew, Arthur Koestler, Milan Kundera, Czeslaw Milosz, Manés Sperber, Edgar Hilsenrath, Jürgen Fuchs, Pavel Kohout, Hans Sahl, Mariana Frenk-Westheim und viele mehr - ihr Denken kann uns helfen gegen die Erinnerungslosigkeit.
Die Schicksale der Autorinnen und Autoren, mit denen Marko Martin spricht...
»Wer dieses Buch gelesen und verstanden hat, der hat kein moralisches Recht mehr, pessimistisch zu sein.«Ilko-Sascha Kowalczuk
»Eine Sternstunde der Demokratie« Die ZEIT über Marko Martins Rede vor dem Bundespräsidenten
Ovid Preis 2025
Reiner-Kunze-Preis 2025
Rechtsruck im Osten, Verzagtheit im Westen. 35 Jahre nach der Einheit steht die deutsche Demokratie am Scheideweg: Stellen wir uns den Freiheitsaufgaben oder geben wir unsere Freiheit auf? Marko Martin blickt über den Tellerrand der innerdeutschen Debatten zu den großen europäischen Stimmen wie Manès Sperber und André Glucksmann. Ein mitreißender Appell gegen die Lockrufe nach...
»Eine Sternstunde der Demokratie« Die ZEIT über Marko Martins Rede vor dem Bundespräsidenten
»Authentisch und frei von ostalgischen Verklärungen.« taz
Sommer 1990. Der Abiturient Marko Martin kehrt aus dem Westen zurück in seine sächsische Heimat. Er erzählt von der Aufbruchsstimmung, dem Drang nach Freiheit aber auch vom Verdrängen. Eine vierwöchige Spurensuche in einem Land, das nicht mehr DDR und noch nicht BRD ist. Ein Buch, in dem die Wurzeln der Fragen sichtbar werden, die uns heute beschäftigen.
Mit Neunzehn kehrt ein Schüler zurück nach Hause in...
Ovid Preis 2025
Reiner-Kunze-Preis 2025
»Authentisch und frei von ostalgischen Verklärungen...