Als Musa mit seinem Ruderboot an der Küste der ägäischen Insel anlegt, stößt er auf ein menschenleeres, verlassenes Paradies. Sofort erliegt er dem Zauber dieser verwunschenen Welt und lässt sich auf der Insel nieder. Aber unter der friedlichen Oberfläche liegen Tragödien. Die griechischen Inselbewohner wurden nach dem Ersten Weltkrieg in einer gigantischen Umsiedlungsaktion von einem Tag auf den andern vertrieben. In Musa erwacht die Erinnerung an die Grausamkeiten, die jahrzehntelang Anatolien, die Völker des Kaukasus und des Mittleren Ostens heimsuchten.
Als Musa mit seinem Ruderboot an der Küste der ägäischen Insel anlegt, stößt er auf ein menschenleeres, verlassenes Paradies. Sofort erliegt er d...
Memed, der legendäre Räuber und Rebell kehrt zurück! Er musste lernen, dass selbst der größte Held nichts ausrichtet, wenn er einsam bleibt. Und so unterstützt er die Bauern des Dorfes Vayvay im Widerstand gegen den gierigen, herrschsüchtigen Ali Safa Bey, der die fruchtbaren Böden in seinen Besitz zu bringen versucht.
Memed, der legendäre Räuber und Rebell kehrt zurück! Er musste lernen, dass selbst der größte Held nichts ausrichtet, wenn er einsam bleibt. Und ...
"Fast alle unsere Romanschriftsteller wirken wie Zimmerpflanzen neben diesem Dichter." Le Figaro
In den Dörfern am Rande des anatolischen Taurusgebirges herrscht der Grundbesitzer Abdi Aga. Der Boden ist so elend, dass fast nur Disteln auf ihm wachsen. Und von jeder Ernte fordert der Aga zwei Drittel. Memed, der Bauernsohn, hat seinen Hass auf sich gezogen. Aus dem schmächtigen, ängstlichen Knaben wird ein Räuber, Rebell und Rächer des Volkes.
"Fast alle unsere Romanschriftsteller wirken wie Zimmerpflanzen neben diesem Dichter." Le Figaro
Jeden Herbst gehen die Vögel in Schwärmen auf einem Strand vor Istanbul nieder. Seit den Tagen des alten Byzanz will es die Sitte, dass die Städter sie vor den Moscheen, Kirchen und Synagogen kaufen und wieder freilassen. Sie sollen an der Pforte des Paradieses Fürbitte leisten. Als aber drei Gassenjungen ihre vollgestopften Käfige auf Istanbuls Plätze tragen, ernten sie nur Spott und Hohn. Man beschimpft, verjagt die Jungen und hetzt die Polizei auf sie. Mit knurrenden Mägen, leeren Taschen, enttäuscht und erniedrigt, kehren sie an den Strand zurück.
Yasar Kemals Istanbul...
Jeden Herbst gehen die Vögel in Schwärmen auf einem Strand vor Istanbul nieder. Seit den Tagen des alten Byzanz will es die Sitte, dass die Städ...