Mit seiner meisterlichen Erzählung »Wieviel Erde braucht der Mensch?« (1886) gelang Leo Tolstoi eine zeitlose, eindrucksvolle Parabel auf das menschliche Streben nach Gewinn und Besitz: Als der Bauer Pachom ein kleines Stück Land kauft, fühlt er sich stolz und glücklich. Doch schon bald will er mehr, und fortan bestimmen Habgier und Missgunst sein Leben - bis in den Tod. Neben der Titelgeschichte enthält diese Auswahl drei weitere Erzählungen des großen russischen Romanciers: »Wovon die Menschen leben«, »Die beiden Alten« und »Die drei Greise«.
Mit seiner meisterlichen Erzählung »Wieviel Erde braucht der Mensch?« (1886) gelang Leo Tolstoi eine zeitlose, eindrucksvolle Parabel auf das mensc...
Tolstoi, Leo N. Eliasberg, Alexander Luther, Arthur
Tolstoj stellt den Menschen in Lebenssituationen dar, in denen dieser die oft schwere Entscheidung treffen mu, auf sein persnliches Wohl zugunsten der allgemeinen Menschenliebe zu verzichten und selbst an dem erbittertsten Feind keine Vergeltung zu ben. Tolstojs Erzhlungen wollen nicht belehren, sie zeigen die Mglichkeit, wie der Mensch durch die Liebe der Selbstvernichtung entgeht.
Tolstoj stellt den Menschen in Lebenssituationen dar, in denen dieser die oft schwere Entscheidung treffen mu, auf sein persnliches Wohl zugunsten der...
"Anna Karenina" ist eine Perfektion... und solche, mit der nichts Derartiges aus der europaischen Literatur in der gegenwartigen Epoche sich vergleichen kann - schrieb Fjodor Dostojewski uber den wohl beruhmtesten Roman von Leo Tolstoj. Philosophische, asthetische und ethische Fragen, mit denen sich der grosse russische Schriftsteller auseinandergesetzt hat, druckt er in der tragischen Geschichte einer Familie aus. Das heisst: "Alle glucklichen Familien gleichen einander, jede ungluckliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglucklich." Dieser erste Satz hat sich als "Anna-Karenina-Prinzip"...
"Anna Karenina" ist eine Perfektion... und solche, mit der nichts Derartiges aus der europaischen Literatur in der gegenwartigen Epoche sich vergleich...
"Volkserzahlungen" bilden einen erbaulichen und belehrenden Zyklus der Geschichten von Lew Tolstoi (1828-1910). Die Beruhmteste davon ist die Erzahlung "Wieviel Erde braucht der Mensch?." "Wenn ich genug Land hatte, so furchtete ich niemand, nicht einmal den Teufel.""- behauptet der gierige Bauer Pachom aus der Geschichte Tolstois. Diese Worte und das Streben nach den materiellen Werten beim Vernachlassigen der geistigen, werden dem Bauer zum Verhangnis. Ludwig Wittgenstein und James Joyce waren die grossen Verehrer dieses Werkes von Tolstoi
"Volkserzahlungen" bilden einen erbaulichen und belehrenden Zyklus der Geschichten von Lew Tolstoi (1828-1910). Die Beruhmteste davon ist die Erzahlun...