In seiner Rechtslehre formuliert Kant das allgemeine Rechtsgesetz als obersten Grundsatz des Rechts. Es dient als ein uberpositives Kriterium dafur, ob eine Handlung rechtmaig oder unrechtmaig ist. Nach dem allgemeinen Rechtsgesetz ist eine Handlung nur dann rechtmaig, wenn sie die allgemeine Handlungsfreiheit des Einzelnen in grotmoglichem Mae achtet. Auch vermeintlich banale Handlungen stehen zumindest prima facie unter rechtlichem Schutz. Die kantische Rechtskonzeption entspricht damit der umstrittenen verfassungsgerichtlichen Interpretation des Art. 2 Abs. 1 GG. Das -Reiten im...
In seiner Rechtslehre formuliert Kant das allgemeine Rechtsgesetz als obersten Grundsatz des Rechts. Es dient als ein uberpositives Kriterium dafur...