"Die Pädagogik der Angst - Wie ein verzweifelter Vater das grausamste Kinderbuch der Welt schrieb" analysiert den "Struwwelpeter". 1844 suchte der Frankfurter Arzt Heinrich Hoffmann ein Bilderbuch für seinen dreijährigen Sohn. Da er nur moralisierende, langweilige Traktate fand, kaufte er ein leeres Heft und zeichnete selbst. Das Ergebnis: Daumenlutscher, denen die Daumen abgeschnitten werden, und Kinder, die verbrennen, weil sie mit Streichhölzern spielen.Kulturhistoriker Peter Schreck untersucht, warum dieses Buch, das eigentlich als Warnung vor Leichtsinn gedacht war, zum Inbegriff der...
"Die Pädagogik der Angst - Wie ein verzweifelter Vater das grausamste Kinderbuch der Welt schrieb" analysiert den "Struwwelpeter". 1844 suchte der Fr...