Mariam Selge eröffnet eine neue Perspektive auf die Reitkunst des 16. und 17. Jahrhunderts und stellt gewohnte Historiografien infrage. Dazu gehören die Neubewertung von Grisones Gewaltschule und Pluvinels angeblicher Pferdefreundlichkeit sowie der stark vereinfachenden Aufteilung der Reitkunst nach nationalen Schulen, die bisher unreflektiert in gewaltbasiert oder pferdefreundlich eingeteilt wurden. Selge empfiehlt vielmehr, bei der Suche nach einem pferdefreundlicheren Zugang zur Ausbildung von Reitpferden vom üblichen Kanon der Reitlehren abzuweichen und sich auch mit den Ansätzen...
Mariam Selge eröffnet eine neue Perspektive auf die Reitkunst des 16. und 17. Jahrhunderts und stellt gewohnte Historiografien infrage. Dazu gehören...