Mirjam Rabe hat Erinnerungen an das Weiterleben ihres Vaters nach einem Zusammenbruch literarisch verarbeitet. In einer ganz eigenen Sprache und Sprachbildern ohne Klischees schildert sie eine von Verwandlung und Abschied geprägte Zeit ihrer Jugend. Sie nimmt die Leser:innen ganz in das Beziehungsgeschehen hinein und zeigt damit nicht nur ihr eigenes Ringen mit der geistig veränderten Persönlichkeit ihres Vaters, sondern auch, dass Erfahrungen mit Behinderung nicht nur als Mangel, sondern auch als Bereicherung erlebt werden können. Mit ihrer Geschichte berührt die Autorin Fragen, die uns...
Mirjam Rabe hat Erinnerungen an das Weiterleben ihres Vaters nach einem Zusammenbruch literarisch verarbeitet. In einer ganz eigenen Sprache und Sprac...
Seit Deutschland im Jahre 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert hat, gab es in der Gesellschaft viel Zuspruch für die Ziele der Inklusion. Zugleich stagniert deren Umsetzung vielerorts, insbesondere im Kontext von Bildung und sozialer Teilhabe. Das an der Schnittstelle von Philosophie und Inklusionsforschung verortete Buch von Mirjam Rabe weist nach, dass immaterielle Strukturen, die den Zielen der Inklusion im Wege stehen, auch einem Sprechen und Schreiben über Inklusion, das diese affirmativ beschreibt, inhärent sein können.Sprachliche Feinanalysen höchst...
Seit Deutschland im Jahre 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert hat, gab es in der Gesellschaft viel Zuspruch für die Ziele der Inklusi...