Dies ist die erste Untersuchung des Werks des NS-Chronisten und Zeitzeugen William L. Shirer (1904-93) an der Schnittstelle von Literatur-, Geschichtswissenschaft und Amerikanistik. Die Auswertung seines bislang unveröffentlichten Nachlasses entlarvt sein millionenfach verkauftes, vermeintlich authentisches Berlin Diary (1941) als hochgradig literarisiert und bearbeitet - teils fingiert. Neben werkgenetischen Einblicken werden anhand von Werkplänen und Korrespondenz der Konstruktionscharakter und die Methoden zur Authentizitätserzeugung deutlich, die die Rezeption des Berlin Diary...
Dies ist die erste Untersuchung des Werks des NS-Chronisten und Zeitzeugen William L. Shirer (1904-93) an der Schnittstelle von Literatur-, Geschic...