Als Mitte der Fünfzigerjahre der Glaube an die wohlstands- und glücksfördernde Macht des Wirtschaftswachstums noch fast ungebrochen war, schrieb Erich Fromm: »Die westliche Welt ist in einer Sackgasse. Sie hat viele ihrer ökonomischen Ziele erreicht und den Sinn für ein Ziel des Lebens verloren.« Heute, angesichts der bedrohlichen Krisen, mit denen wir uns konfrontiert sehen, sprechen die Bücher Fromms eine Sprache, die wir gut kennen, deren Warnungen im gesellschaftlichen Diskurs angekommen zu sein scheinen, doch deren Hoffnungen oft nicht eingelöst sind.Wie können wir trotz allem...
Als Mitte der Fünfzigerjahre der Glaube an die wohlstands- und glücksfördernde Macht des Wirtschaftswachstums noch fast ungebrochen war, schrieb Er...