Alltag an einer Tankstelle am Rand von Paris. Autos halten an und werden betankt, Menschen kommen und gehen. Beauvoire arbeitet an diesem Ort, dem Inbegriff des Transits, und wird von seinen Kunden zumeist übersehen. Derart unsichtbar kann er sie in Ruhe beobachten und denkt sich seinen Teil. Die Arbeitszeit vertreibt er sich mit Lesen, mit A- wie auch B-Movies und träumt im flackernden Schein der Neonröhren von Amerika. Er telefoniert mit seinem Freund Ray auf Malta, spielt Dame mit Nietzland und wartet auf die Ablösung durch Jean Pol. Er übermittelt unfreiwillig geheime (kriminelle?)...
Alltag an einer Tankstelle am Rand von Paris. Autos halten an und werden betankt, Menschen kommen und gehen. Beauvoire arbeitet an diesem Ort, dem Inb...
Als seine koreanische Freundin eines Abends wie nebenbei fallen lässt, dass sie einen »gefrorenen Onkel« in Kanada habe, wird der Erzähler hellhörig. Er spürt, dass er sie nur dann wirklich verstehen wird, wenn er ihre Herkunft versteht. Und Minkyung macht sich, leicht widerstrebend, mit ihm auf die Suche.Manch kulturelle Verschiedenheit und entzückende Sprachhürden erschweren den Zugang zur koreanischen Realität und Geschichte und zu den geschwärzten Stellen in der Familienbiografie. Und doch nähert sich das Paar im verliebten Streit- und Zwiegespräch vielen unbeantworteten...
Als seine koreanische Freundin eines Abends wie nebenbei fallen lässt, dass sie einen »gefrorenen Onkel« in Kanada habe, wird der Erzähler hellhö...