In seinem Prosawerk schildert Machmud Darwisch in einer dichten, poetischen, mitunter auch zynischen Sprache einen Tag im August 1982 in Beirut, während der israelischen Belagerung, die die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aus der libanesischen Metropole zum Ziel hatte.Schon der Tagesbeginn ist schwierig. Während eines Bombenangriffs kocht der Autor sich unter Lebensgefahr trotzig Kaffee, bevor er sich in die verwüsteten Straßen der Stadt hinauswagt. Sein Gang wird zu einer Reise ins persönliche und kollektive Gedächtnis. Reflexionen über das Schicksal seines Volkes, die...
In seinem Prosawerk schildert Machmud Darwisch in einer dichten, poetischen, mitunter auch zynischen Sprache einen Tag im August 1982 in Beirut, währ...
Machmud Darwisch, die Stimme des palästinensischen Volkes und einer der transzendentesten Dichter seiner Generation, verfasste im Laufe seines Lebens mehrere bemerkenswerte Bände mit autobiographischen Essays. Die vorliegenden, 1973 in Beirut erstmals veröffentlichten Kurztexte stellen wichtige Fragen zur komplexen Realität, mit der Palästinenser und Palästinenserinnen in Israel konfrontiert sind, und zur Zweideutigkeit von Darwischs eigener Identität als israelischem Palästinenser. Sie berufen sich auf Mythos, Erinnerung und Sprache, um die Erfahrungen des Dichters zu erforschen -...
Machmud Darwisch, die Stimme des palästinensischen Volkes und einer der transzendentesten Dichter seiner Generation, verfasste im Laufe seines Lebens...