Immer wieder hören wir, wirksamer Umweltschutz und Kapitalismus könnten langfristig harmonieren. Doch die »Marktmechanismen« haben weder den Ausstoß an Treibhausgasen gesenkt noch die Abholzung der Tropenwälder beendet und sie werden es auch zukünftig nicht tun. Warum das so ist, erläutert Matthias Martin Becker. Er legt den Zusammenhang zwischen Naturzerstörung und Profitstreben dar. Raubbau an den natürlichen Ressourcen und die Schädigung der Atmosphäre sind untrennbar verwoben mit der weltweiten sozialen Ungleichheit, mit Macht und Ohnmacht, Reichtum und Armut. Welche...
Immer wieder hören wir, wirksamer Umweltschutz und Kapitalismus könnten langfristig harmonieren. Doch die »Marktmechanismen« haben weder den Ausst...
Lebensmittelpreise gehen durch die Decke, während Agrarkonzerne und Handelsketten Rekordgewinne erzielen. Schwankende Verbraucherpreise und häufigere Engpässe sind die Vorboten einer Agrarkrise. Dürren, Stürme und Überflutungen drücken auf die Erträge, hinzu kommen Artensterben, Bodenverschlechterung und neue Pflanzenkrankheiten. Die profitgetriebene Landwirtschaft trägt allerdings selbst zu den ökologischen Verwerfungen bei. Mit ihren Anbaumethoden untergräbt sie ihre eigenen Grundlagen. Die Klimabelastung reduzieren und trotzdem mehr Nahrung erzeugen? Agrarwissenschaft und...
Lebensmittelpreise gehen durch die Decke, während Agrarkonzerne und Handelsketten Rekordgewinne erzielen. Schwankende Verbraucherpreise und häufiger...