Wir leben heute in einer kaputten Welt, die wir weiterhin kaputt schlagen. Gleichzeitig empfinden wir uns als Opfer, die ein Recht auf Schonung haben oder die zu Tätern werden dürfen, weil man ihnen Gewalt angetan hat.
Kriege und Kriegstreiber, Massaker, militärische Offensiven und Invasionen, Wehrtüchtigkeit, politische, sexuelle, rassistische, sprachliche, rechtliche, ethische, künstlerische Übergriffe, klimatische Katastrophen, Bellizismus, Xenophobie, Zensur: Nichts scheint so allgegenwärtig wie Gewalt in all ihren Äußerungen. Man kann es an der euphemistischen...
Wir leben heute in einer kaputten Welt, die wir weiterhin kaputt schlagen. Gleichzeitig empfinden wir uns als Opfer, die ein Recht auf Schonung hab...
Die beiden Philosophen Alexander García Düttmann und Juan Manuel Garrido versuchen mit den vorliegenden Essays, eine Idee anarchischen Denkens in die Tat umzusetzen. Die Spielregeln hierfür sind einfach: Hatten sie sich einmal auf ein Thema geeinigt, begann einer der Autoren, ein paar Absätze darüber zu verfassen. Der jeweils andere musste auf diesen Beginn schreibend reagieren, als ob es sein eigener Text wäre, den er fortsetzt. »Er sollte den Gedankengang aufnehmen und weiterentwickeln, in eine dem ersten Autor gänzlich unbekannte Richtung.« In diesem Sinne entwickelt sich ein...
Die beiden Philosophen Alexander García Düttmann und Juan Manuel Garrido versuchen mit den vorliegenden Essays, eine Idee anarchischen Denkens in di...