Manuel fährt nach Andalusien, die Heimat seiner Mutter, wo er die Geschichte seiner Herkunft und Kindheit erfährt: Seine Mutter, die schöne Aracoeli, folgte ihrer großen Liebe nach Rom. Dort wird Manuel geboren, doch mit der Geburt und dem frühen Tod einer Schwester endet die überbordende Liebe der Mutter zu Manuel. Aracoeli verändert sich, sie wirft die mühsam erworbenen Umgangsformen der feinen Gesellschaft über Bord und wird zur unberechenbaren Nymphomanin, die im Bordell endet. Fassungslos sieht das Kind dem Geschehen zu, erst der reife Mann beginnt rückblickend zu begreifen ...
Manuel fährt nach Andalusien, die Heimat seiner Mutter, wo er die Geschichte seiner Herkunft und Kindheit erfährt: Seine Mutter, die schöne Aracoel...
Nachts entfliehen die Kinder aus heruntergekommenem Adel dem trostlosen und sparsamen Dasein der Familie in die märchenhafte Welt des Theaters mit Rittern, Prinzessinnen und Schiffskapitänen, in die Welt der Komödien und Tragödien. Eines Tages jedoch wird ihr heimliches Spiel entdeckt.Der Band folgt der strengen, 1941 erschienenen Auswahl Elsa Morantes aus den zahlreichen Veröffentlichungen in Zeitschriften und Zeitungen, mit denen sie sich jahrelang über Wasser gehalten hatte.Wie ihre vier umfangreichen Romane stehen diese kurzen Texte (darunter »Der andalusische Schal«) für die...
Nachts entfliehen die Kinder aus heruntergekommenem Adel dem trostlosen und sparsamen Dasein der Familie in die märchenhafte Welt des Theaters mit Ri...
»Meine liebe Elsa, alle Leute, die dein Buch gelesen haben, fragen mich, wie du bist: Und ich weiß es nicht zu sagen. Ich sage, du hast einen Pony, hast kleine Zähne mit einer Lücke in der Mitte; erzähle vom Kater Giuseppe«, schreibt Natalia Ginzburg an Elsa Morante im Oktober 1948, kurz nach Erscheinen des Romans »Lüge und Zauberei«.Die Briefe aus den Jahren 1938 bis 1985 erzählen von den intensiven Freundschaften etwa der Gruppe um den Turiner Verlag Einaudi. Sie gewähren Einblick in die Diskussionen der Literaturwelt und zeigen, wie sehr die künstlerischen Auseinandersetzungen,...
»Meine liebe Elsa, alle Leute, die dein Buch gelesen haben, fragen mich, wie du bist: Und ich weiß es nicht zu sagen. Ich sage, du hast einen Pony, ...