"Der geistlichen Musik die Kraft zuzuwenden, bleibt ja wohl das höchste Ziel des Künstlers", schreibt Robert Schumann im Januar 1851 - und das, obwohl er bis dato kaum als Komponist geistlicher Musik in Erscheinung getreten ist. Tatsächlich komponiert er im folgenden Jahr seine "Missa sacra" op. 147 sowie das "Requiem" op. 148. Darin sucht er neue Ausdrucksformen für den liturgischen Text und weicht aus diesem Grund immer wieder vom exakten Wortlaut der Vorlage ab. Sein Requiem weist sowohl textlich als auch in der musikalischen Gesamtkonzeption über den Kirchenraum hinaus auf eine...
"Der geistlichen Musik die Kraft zuzuwenden, bleibt ja wohl das höchste Ziel des Künstlers", schreibt Robert Schumann im Januar 1851 - und das, obwo...
In den vergangenen 16 Jahren zeichneten Alina Ibragimova und Cédric Tiberghien auf HYPERION für einige maßstabsetzende Einspielungen verantwortlich. Hier bietet das Erfolgsduo rundum überzeugende Interpretationen der drei Violinsonaten von Robert Schumann - leidenschaftliche, intensive Werke, inspiriert von den Musikern, mit denen der Komponist in den frühen 1850er Jahren zusammenarbeitete. Doch so herausragend die frühen Aufführungen von Joseph Joachim und Clara Schumann auch gewesen sein mögen, es ist schwer vorstellbar, dass sie diese Aufnahme übertreffen könnten.
In den vergangenen 16 Jahren zeichneten Alina Ibragimova und Cédric Tiberghien auf HYPERION für einige maßstabsetzende Einspielungen verantwortlich...