In seinem ersten Roman »Buddenbrooks« erzählt Thomas Mann nur wenig verschlüsselt die Geschichte seiner Familie und ihrer Stellung in der Vaterstadt Lübeck, soweit er sie nachvollziehen, in Einzelheiten überblicken konnte, ja sogar noch miterlebt hat. Verwandte, Honoratioren und markante Persönlichkeiten seiner Jugend werden integriert. Es ist die Geschichte des langsamen Niedergangs einer reichen Kaufmannsfamilie über vier Generationen hinweg. Auch mehr als hundert Jahren nach seinem ersten Erscheinen hat der Roman nichts an Charme und Aktualität eingebüßt.Lesung mit Gert...
In seinem ersten Roman »Buddenbrooks« erzählt Thomas Mann nur wenig verschlüsselt die Geschichte seiner Familie und ihrer Stellung in der Vatersta...
Ein kurzer Besuch in einem Davoser Sanatorium wird für den jungen Ingenieur Hans Castorp zu einem siebenjährigen Aufenthalt, der Kurort wird zur Bühne für die europäische Befindlichkeit vor dem Ersten Weltkrieg. Fern von der erdrückenden Realität drehen sich die Gespräche unter den Patienten um Politik, Philosophie, Liebe, Krankheit und Tod. Im Juli 1913 begonnen, während des Krieges durch essayistische Arbeiten unterbrochen, konnte der Roman 1924 abgeschlossen und veröffentlicht werden.Lesung mit Gert Westphal2 mp3-CDs | ca. 18 h 26 min
Ein kurzer Besuch in einem Davoser Sanatorium wird für den jungen Ingenieur Hans Castorp zu einem siebenjährigen Aufenthalt, der Kurort wird zur Bü...
Erstmals im Taschenbuch: Thomas Manns späte Erzählungen auf der Grundlage der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe
In Thomas Manns Werk nehmen die Erzählungen einen besonderen Stellenwert ein. Von seinen Anfängen als Schriftsteller bis kurz vor seinem Tod hat er immer wieder kürzere Prosa verfasst und damit Weltliteratur geschaffen. »Späte Erzählungen« setzt 1919 mit dem Idyll »Herr und Hund« ein, es folgen so berühmte Erzählungen wie »Unordnung und frühes Leid« und »Mario und der Zauberer«, bis 1953 das Erzählwerk mit »Die Betrogene« seinen Abschluss...
Erstmals im Taschenbuch: Thomas Manns späte Erzählungen auf der Grundlage der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ Thomas Mann Deutschland und kehrte nie wieder zurück. Im Schweizer Exil verlor der deutsche Literaturnobelpreisträger 1936 seine Staatsbürgerschaft. Er emigrierte weiter nach Amerika, von wo aus er ab 1940 seine Anti-Kriegsreden sendete. In 58 verzweifelten, glühenden humanistischen Appellen redete er den deutschen Hörern bis November 1945 ins Gewissen. Seine Radioansprachen, auf abenteuerlichen Wegen von der BBC nach Europa übertragen, sind einzigartige...
Thomas Manns wichtigstes politisches Vermächtnis.
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ Thomas Mann Deut...
Thomas Mann war nicht unbedingt dafür bekannt, sich politisch eindeutig zu positionieren - bis die NSDAP bei den Reichstagswahlen im September 1930 mit knapp 20 Prozent der Stimmen zweitstärkste Kraft wurde. Einen Monat später hielt er seine mutige Ansprache als »Appell an die Vernunft«, in der Hoffnung, dass sich alles doch noch zum Guten wenden ließe. In seinem Nachwort stellt Jens Bisky heraus, in welcher Situation Mann sprach, wie auf die Ansprache reagiert wurde, und zieht...
Nie wieder ist jetzt
Thomas Mann war nicht unbedingt dafür bekannt, sic...
Erstmals vollständig ediert und kommentiert: Thomas Manns Essays aus den späten Jahren der Weimarer Republik
Am turbulenten kulturellen und politischen Leben der späten Weimarer Republik beteiligte sich Thomas Mann so intensiv wie wenige andere: mit Stellungnahmen, Reden, Buchbesprechungen und Essays. Seine Warnungen vor der nationalsozialistischen Bewegung machten ihn zur Zielscheibe wüster politischer Angriffe. Sie wurden in seiner Münchner Polizeiakte vermerkt und 1934 für den Antrag auf »Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit« genutzt. Zu lesen ist dieser...
Erstmals vollständig ediert und kommentiert: Thomas Manns Essays aus den späten Jahren der Weimarer Republik
Erstmals vollständig ediert und kommentiert: Thomas Manns Essays aus den späten Jahren der Weimarer Republik
Am turbulenten kulturellen und politischen Leben der späten Weimarer Republik beteiligte sich Thomas Mann so intensiv wie wenige andere: mit Stellungnahmen, Reden, Buchbesprechungen und Essays. Seine Warnungen vor der nationalsozialistischen Bewegung machten ihn zur Zielscheibe wüster politischer Angriffe. Sie wurden in seiner Münchner Polizeiakte vermerkt und 1934 für den Antrag auf »Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit« genutzt. Zu lesen ist dieser...
Erstmals vollständig ediert und kommentiert: Thomas Manns Essays aus den späten Jahren der Weimarer Republik
Der letzte große, bislang noch nicht veröffentlichte Briefwechsel Thomas Manns
Die jüdische Buchhändlerin Ida Herz war Thomas Manns treueste Leserin und erste Archivarin. Auch wenn in der Familie Mann manchmal über »Herzchen« gespottet wurde, wussten alle: Ihre Treue war bedingungslos. Häufig nahm Thomas Mann ihre Hilfe in Anspruch. Er nahm Anteil an ihrem Exilschicksal, öffnete sich ihr in Briefen und porträtierte sie im »Doktor Faustus«. Ida Herz sagte über Thomas Mann: »Er war mein bester Freund«. Es war allerdings eine ungleiche Freundschaft, eine Geschichte...
Der letzte große, bislang noch nicht veröffentlichte Briefwechsel Thomas Manns
Die jüdische Buchhändlerin Ida Herz war Thomas Manns...
Thomas Manns Novelle "Der Tod in Venedig" aus dem Jahre 1912 handelt von dem Schriftsteller Gustav von Aschenbach, der eine Reise nach Venedig unternimmt. Dort sieht er am Strand eine polnische Familie, wobei ihm besonders der junge Tadzio aufgrund seiner Schönheit auffällt. Angetan von dem Jungen beobachtet er ihn und sucht seine Nähe - auch in seiner Arbeit. Schließlich muss er sich eingestehen, dass er sich in Tadzio verliebt hat, ihm aber der Mut zu mehr fehlt. Währenddessen kommen in Venedig Gerüchte über eine Seuche auf. Die Novelle ist eine tragische Erzählung über...
Thomas Manns Novelle "Der Tod in Venedig" aus dem Jahre 1912 handelt von dem Schriftsteller Gustav von Aschenbach, der eine Reise nach Venedig unterni...
Zwei Meistererzählungen Thomas Manns - auf der Grundlage der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe
»Tonio Kröger« enthält nicht nur »das ganze Gefühl meiner Jugend«, wie Thomas Mann über seine Erzählung aus dem Jahr 1903 schreibt. Sie erzählt auch von dem weit über die Jugend hinausgehenden Gefühl, zwischen zwei Welten zu stehen und nirgendwo ganz zu Hause zu sein. Vielleicht aber ist es manchmal gut, gerade nicht dazuzugehören. Als Tourist und Fremder zum Beispiel auf die »inländische Mittelklasse« zu schauen, die sich in einem italienischen Badeort als...
Zwei Meistererzählungen Thomas Manns - auf der Grundlage der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe