Die Autorin untersucht das Formenspektrum griechischer visueller Poesie in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Spannbreite: Vom antiken Technopagnion, den Kuben und Trigona, uber die byzantinischen gewebten Verse oder die neuzeitlichen figurierten Lobgedichte bis hin zur Vielfalt experimenteller Formen in der Moderne und der Code Poetry unserer Zeit. Die literaturhistorische Darstellung berucksichtigt neben der rein textuellen Seite der entsprechenden Artefakte auch deren medialen und performativen Charakter und setzt sie in Bezug zu den internationalen Stromungen.
Die Autorin untersucht das Formenspektrum griechischer visueller Poesie in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Spannbreite: Vom antiken Te...
Konstantinos Simonides (1820/1824-1867?) war ein griechischer Falscher, der nicht nur jahrhundertealte Handschriften abschrieb und nachbildete. Er erfand auch antike Autoren und veroffentlichte deren vermeintliche Werke, in denen er die Griechen das Papier, die Fotografie und sogar das U-Boot erfinden liess. Wie ein Orkan fuhr er durch die Welt der klassischen Altertumswissenschaften und stellte alles, was darin wohlgeordnet schien, gehorig auf den Kopf. Bis heute stellt sich die Frage: Will die Welt betrogen sein? Die hier versammelten Texte sind der detailreiche wie breit angelegte Versuch...
Konstantinos Simonides (1820/1824-1867?) war ein griechischer Falscher, der nicht nur jahrhundertealte Handschriften abschrieb und nachbildete. Er erf...