Die performative Herstellung einer kulturellen Figur - des Burgermeisters einer osterreichischen Mittelstadt - steht im Fokus dieses Buches. Untersucht werden die Darstellungskonventionen, denen ein solcher Amtstrager unterliegt und die damit transportierten Deutungsangebote. Erklart wird, wie eine solche Legitimierung stattfinden kann und auf welche Argumente, Praktiken und Darstellungskonventionen dabei Bezug genommen wird. Die Performanz eines Burgermeisters, so das Ergebnis, ist nicht frei wahlbar, sondern unterliegt bestimmten Zwangen, etwa dem Gebot der Sichtbarkeit im offentlichen Raum...
Die performative Herstellung einer kulturellen Figur - des Burgermeisters einer osterreichischen Mittelstadt - steht im Fokus dieses Buches. Untersuch...