So unfreundlich seine Zeitgenossen zu Kleist waren, so dankbar sind ihm heutige Literaturwissenschaftler. Kaum eine sich modern gebende literaturtheoretische Richtung, die ohne ihn auskommt. Und kaum ein Autor, der zu Lebzeiten so unverstanden blieb und es heute wieder ist. Die Fulle von Zugangen hat sein Werk derart durchlochert, dass, je intensiver man sich mit ihm beschaftigt, umso weniger von ihm ubrig bleibt. Die Athener Tagung zu Heinrich von Kleists 200. Todestag stellte von unterschiedlichen Standpunkten ganz unterschiedliche Facetten seines Werks vor und doch selbstverstandlich...
So unfreundlich seine Zeitgenossen zu Kleist waren, so dankbar sind ihm heutige Literaturwissenschaftler. Kaum eine sich modern gebende literaturtheor...