Die Autorin zeigt auf, wie das Argument 'kulturelle Unterschiede' verwendet wird, um Konflikte in der Zusammenarbeit von ostosterreichischen und westungarischen Unternehmen zu erklaren. Aufzeichnungen aus vier Jahren Mitarbeit in einem EU Projekt anlasslich des EU Beitritts von Ungarn geben einen umfassenden Einblick in die Alltagserfahrungen der AkteurInnen. Als Analyserahmen werden die Dynamik des Neoliberalismus und die Eingliederung von Ungarn als marginalisierten Teil der EU, die Konzepte Orientalismus und Balkanismus, welche die Organisation der kollektiven Reprasentation und Abwertung...
Die Autorin zeigt auf, wie das Argument 'kulturelle Unterschiede' verwendet wird, um Konflikte in der Zusammenarbeit von ostosterreichischen und westu...